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Rheometrie

Hochdruckkapillarrheometer - Malvern - Rosand Rh-7

MessbereichAntriebskraft: max. 50kN, Stempelgeschwindigkeit: max. 600 mm/min, Drucksensoren: ca. 1 - 700 bar

Prinzip: Das Hochdruckkapillarrheometer bietet die Möglichkeit neben der Viskosität auch ganze Fließkurven von hochviskosen, newtonischen und nicht-newtonischen, Flüssigkeiten zu ermitteln. Durch die Möglichkeit der Temperierung auf bis zu ca. 400°C ist dieses Gerät für die Untersuchung von Polymerschmelzen bestens geeignet. Bei dem Rosand Rh-7 handelt es sich um ein Doppel-Kapillarrheometer, was eine Korrektur der Messdaten nach dem Verfahren von Bagley erleichtert. Das Messprinzip beruht dabei auf der Messung des Druckverlusts, der bei der erzwungenen Durchströmung (Vorgabe eines definierten Volumenstroms) einer Kapillare entsteht. Neben der Messung der Viskosität ist dank der vorhandenen Vielzahl von geeigneten Kapillardüsen auch die Messung von Wandgleitgeschwindigkeiten nach der Mooney-Methode möglich.

KontaktDr.-Ing. Steffen Jesinghausen

Ubbelohde-Viskosimeter

Messbereichkinematische Viskosität ca. 0,35 bis 100.000 mm²/s

Prinzip: Das Ubbelohde-Viskosimeter wird zur Viskositätsmessung niedrigviskoser, newtonischer Flüssigkeiten verwendet. Das Messprinzip dabei ist sehr einfach. Es wird die Durchflusszeit ermittelt, die die Flüssigkeit benötigt um eine genau definierte Kapillare zu durchströmen. Anhand dieser Zeit, sowie der Dichte und einer gerätespezifischen Konstante, kann die dynamische Viskosität bestimmt werden. Bei dem vorhandenen Aufbau wird die Durchflusszeit mit Hilfe automatischer Lichtschranken gemessen. Eine große Auswahl unterschiedlicher Kapillaren ist vorhanden.

KontaktDr.-Ing. Steffen Jesinghausen

Rotations- / Oszillationsrheometer - Anton Paar MCR 501

MessbereichDrehmoment: 0,01 µNm bis 230 mNm, Winkelfrequenz: 10-5 bis 628 Hz, Normalkraft: 0,01 bis 50 N

Prinzip: Mit dem Rheometer MCR 501 sind Rotations- und Oszillationsversuche über einen hohen Scherraten und Frequenzbereich möglich. Verschiedene Messgeometrien erlauben die Bestimmung von Fließkurven und die Ermittlung viskoelastischer Eigenschaften unterschiedlichster Materialien; von wässrigen Lösungen bis hin zu Polymerschmerzen und hochgefüllten Suspensionen.

Zubehör: diverse Temperiereinrichtungen (ca. -100 bis +350 °C), koax. Zylindermesssystem, Rheo-Mikroskop, Messkammer für DMA/ DTMA-Versuche

KontaktDr.-Ing. Steffen Jesinghausen

Drehmomentrheometer Rheodrive 7

Technische DatenRheodrive: 7 kW, 280 rpm, 300 Nm (0,01 Nm)
Rheomix 3000 OS Kneter: Brutto Kneterkammervolumen: 625 cm³, Max. Drehmoment: 300 Nm, Max. Temperatur: 400°C, TCR (Eine Zone)
Rheomex 19/25 OS Extruder: Durchmesser: 19,1 mm, L/D: 25, Max Drehmoment: 160 Nm, Max Drehzahl: 250 min-1, Max Temperatur: 450°C, TCR (drei Zonen)

Prinzip: Das Drehmomentrheometer dient als Antrieb für modular austauschbare Komponenten. Wahlweise können ein Kneter oder ein Extruder mit dem Rheodrive angetrieben werden, welche über mehrere Zonen temperiert werden können. Über den Rheodrive kann der Leistungseintrag in den Verarbeitungsprozess genau gesteuert und aufgenommen werden. Für rheologische Untersuchungen ist eine Rundkapillardüse (Durchmesser 1 mm) in 4 verschiedenen Längen vorhanden.

KontaktDr.-Ing. Steffen Jesinghausen

Particle Image Velocimetry (PIV)

Technische DatenLaser: Wellenlänge: 532 nm, Pulsenergie: 135 mJ, Pulsfrequenz: 15 Hz, 2 Kavitäten
Camera: FlowSense EO 4M, 2048 x 2048 Pixel, 14 Bit Dynamikumfang, Einzelbildrate 16.3 Hz, Doppelbildabstand durch 2 CCD Sensoren: min. ca. 150 ns; C-Mount Gewinde 

Zubehör: Verschiedene Objektive, 3D - Lichtführungsarm, Optische Filter; Dynamic Studio Software, Fernfeldmikroskop

Prinzip: PIV ist ein optisches Verfahren zur Bestimmung von Geschwindigkeitsfeldern in der Fluidmechanik. In einem, in der Regel, kurzen Zeitabstand werden zwei Fotos eines Strömungsprozesses aufgenommen. Über den Versatz der in der Strömung befindlichen Partikeln und die verstrichene Zeit können die Geschwindigkeit an vielen Orten gleichzeitig bestimmt und ein Vektorfeld generiert werden. Die Partikeln können bereits in dem Fluid vorhanden sein oder müssen extra hinzugegeben werden.

KontaktDr.-Ing. Steffen Jesinghausen

Zwick Mflow Fließprüfgerät

MessbereichPrüftemperatur 50 – 450 °C, Last max. 21,6 kg

Prinzip: Mit dem Fließprüfgerät können die Schmelze-Fließrate (MFR) und die Volumen-Fließrate (MVR, mit Wegaufnehmer) von z.B. Polymerschmelzen gemessen werden. Dazu wird das Ausgangsmaterial in einem beheizten Kolben aufgeschmolzen und anschließend mit Definierter Last durch eine Kapillare gepresst. Gängige Prüfnormen sind z.B. ISO 1133 oder ASTM D1238.

KontaktM.Sc. Stefan Josupeit

Die Universität der Informationsgesellschaft