Nachrichten - Fakultät MB (Uni Paderborn) http://mb.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen der Fakultät EIM (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Sun, 17 Nov 2019 12:48:29 +0100 Sun, 17 Nov 2019 12:48:29 +0100 Uni Paderborn news-10033 Thu, 24 Oct 2019 11:12:48 +0200 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Fachkollegienwahl https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/deutsche-forschungsgemeinschaft-dfg-fachkollegienwahl/ Ab sofort läuft die Mitgliederwahl der DFG-Fachkollegien für die Amtsperiode 2020 bis 2023, bei der auch Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn als Kandidat*innen gelistet sind. Noch bis zum 18. November können die rund 150.000 Wahlberechtigten ihr Votum online abgeben. Dafür wurden vorab Wahlschreiben mit den persönlichen Zugangsdaten verschickt. Ab sofort läuft die Mitgliederwahl der DFG-Fachkollegien für die Amtsperiode 2020 bis 2023, bei der auch Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn als Kandidat*innen gelistet sind. Noch bis zum 18. November können die rund 150.000 Wahlberechtigten ihr Votum online abgeben. Dafür wurden vorab Wahlschreiben mit den persönlichen Zugangsdaten verschickt.

Aktuell kandidieren rund 1680 Wissenschaftler*innen für die renommierten Ämter. Wie die DFG mitgeteilt hat, liegt der Anteil der Kandidatinnen bei 33,1 Prozent.

Die Fachkollegien bewerten u. a. Anträge auf finanzielle Förderung von Forschungsvorhaben und kontrollieren außerdem die Wahrung einheitlicher Maßstäbe bei der Begutachtung. Ihre Expertise ist auch gefragt, wenn es um die Weiterentwicklung und Ausgestaltung der DFG-Förderprogramme geht. Entsprechend dem Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind sie jeweils einem Fach zugeordnet.

Insgesamt sind 632 Mitglieder in 49 Fachkollegien, die in 211 Fächer unterteilt sind, zu wählen.

Zur Wahl: https://www.dfg.de/dfg_profil/gremien/fachkollegien/fk_wahl2019/

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

 

Weitere Informationen:

Ihre Stimme für die Wissenschaft - Wahl der Mitglieder der Fachkollegien für die Amtsperiode 2020-2023

http://www.dfg.de/fk-wahl2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg*innen,

die Online-Wahl der Mitglieder der Fachkollegien der DFG für die Amtsperiode 2020 bis 2023 beginnt am Montag, 21.10.2019, 14 Uhr, und endet am Montag 18.11.2019, 14 Uhr.

Ich möchten Sie herzlich bitten, zu wählen und auch die Wahlberechtigten in Ihrem Umfeld auf die Wahl aufmerksam zu machen. Um die Fachkollegien auf eine breite Basis zu stellen, hoffen wir nicht nur insgesamt auf eine hohe Wahlbeteiligung, sondern insbesondere auch auf eine hohe Beteiligung der promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler.

Die direkte Wahl der Mitglieder der Fachkollegien ist ein wichtiger Baustein im System der wissenschaftlichen Selbstorganisation, da die Fachkollegien eine maßgebliche Instanz im Entscheidungsprozess über die Verteilung von Fördergeldern durch die DFG darstellen. Die Wahl gibt Ihnen die Möglichkeit, aktiv und fachnah an dieser Selbstorganisation der Wissenschaft mitzuwirken und die Weichen für die Wissenschaftsförderung durch die DFG zu stellen.

Ich möchte darauf hinweisen, dass jede wahlberechtigte Person insgesamt 6 Stimmen hat. Sie können dabei einer oder einem Kandidierenden bis zu drei Stimmen geben. Die Stimmen können zudem auf Kandidierende aus unterschiedlichen Fachkollegien bzw. aus unterschiedlichen Fächern aufgeteilt werden. Dies eröffnet z. B. auch die Möglichkeit, dass Sie für Sie fremde Fachkollegien, aber Personen aus der UPB unterstützen. Wir haben als Universität ein großes Interesse daran, möglichst viele Personen aus der UPB in den Fachgruppen zu haben.

Prof. Dr. Birgitt Riegraf
Präsidentin

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news-10023 Tue, 22 Oct 2019 12:55:00 +0200 Besser reagieren auf extreme Wetterereignisse https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/besser-reagieren-auf-extreme-wetterereignisse/ Lange Trockenperioden, Waldbrände, Starkregen und Überschwemmungen im Sommer, Schneemassen im Winter: Immer wieder leiden verschiedene Regionen Deutschlands und Europas unter extremen Klima- und Wetterereignissen – und diese könnten laut Klimaforschern und Meteorologen künftig zunehmen. Im Forschungsprojekt „ANYWHERE“ entwickeln Wissenschaftler der Universität Paderborn mit einem internationalen Kollegenteam eine gesamteuropäische Plattform, die präziser auf Extremwetterlagen vorbereiten soll. Die Europäische Union fördert das noch bis Dezember laufende dreijährige Projekt mit rund 12 Millionen Euro. Beteiligt sind 31 Einrichtungen aus zwölf europäischen Ländern. Forscher der Universität Paderborn entwickeln europäische Frühwarnplattform

Lange Trockenperioden, Waldbrände, Starkregen und Überschwemmungen im Sommer, Schneemassen im Winter: Immer wieder leiden verschiedene Regionen Deutschlands und Europas unter extremen Klima- und Wetterereignissen – und diese könnten laut Klimaforschern und Meteorologen künftig zunehmen. Im Forschungsprojekt „ANYWHERE“ entwickeln Wissenschaftler der Universität Paderborn mit einem internationalen Kollegenteam eine gesamteuropäische Plattform, die präziser auf Extremwetterlagen vorbereiten soll. Die Europäische Union fördert das noch bis Dezember laufende dreijährige Projekt mit rund 12 Millionen Euro. Beteiligt sind 31 Einrichtungen aus zwölf europäischen Ländern.

Eine Plattform mit Frühwarntools für verschiedene Nutzer

„In unserem Forschungsprojekt entwickeln wir eine europaweite Frühwarnplattform, das „ANYWHERE Multi-Hazard Early Warning System“. Damit lassen sich Klima- und Wettersituationen, die Todesfälle und massive wirtschaftliche wie infrastrukturelle Schäden nach sich ziehen können, früher als bislang vorab identifizieren“, erklärt Matthias Habdank vom Lehrstuhl „Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung“ von Prof. Dr.-Ing. Rainer Koch. Er betreut das Projekt mit seinen Kollegen Dr.-Ing. Jens Pottebaum und Philipp Scholle vom Lehrstuhl für Produktentstehung unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler.

Die ANYWHERE-Plattform wird derzeit an sechs ausgewählten Standorten in Spanien, Italien, Frankreich, der Schweiz, Norwegen und Finnland getestet. Sie soll Behörden, Katastrophenschutzorganisationen, Unternehmen und Bürgern künftig gebündelt eine Reihe modernster Frühwarntools zur Verfügung stellen. Mit diesen Anwendungen lassen sich der Zeitpunkt eines extremen Wetterereignisses, potentiell betroffene Orte und mögliche Auswirkungen schneller als bisher antizipieren und Schutzmaßnahmen können optimiert werden. „Unsere Plattform richtet sich bewusst an verschiedene Nutzer. Sie soll die öffentliche Gefahrenabwehr unterstützen, aber auch dem Selbstschutz von Unternehmen und Bürgern dienen“, betont Jens Pottebaum. Auf Korsika erproben die Wissenschaftler beispielsweise Frühwarntools, mit denen sich Waldbrände prognostizieren lassen. So kann die Bevölkerung schnell gewarnt werden und die Feuerwehr gezielt ihre Einsätze planen.

Hilfe im Katastrophenfall

ANYWHERE stellt nicht nur Frühwarntools zur Verfügung, die vor einem extremen Wettereignis warnen. Die Plattform bietet auch Hilfeanwendungen für den Katastrophenfall, mit denen rascher als bislang reagiert und Rettungsaktionen besser koordiniert werden können. „Für Behörden, Feuerwehr und Co. sind konkrete Sofortmaßnahmen interessant, der Bürger fragt sich, wie er sich selbst schützen kann und der Unternehmer, wie er sich so vorbereiten kann, dass sein Geschäft nicht einbricht und Arbeitsplätze gefährdet werden. Unsere Anwendungen sollen allen helfen“, so Matthias Habdank. Im italienischen Genua etwa testen die Wissenschaftler ein Tool, das sich bei Hochwasser einsetzen lässt. Mit der Anwendung können Katastrophenschutzbehörden die Eltern von Schülern informieren, dass ihre Kinder in Sicherheit sind und so verhindern, dass sich die Erwachsenen selbst in Gefahr bringen. In Katalonien wird eine Anwendung erprobt, mit der LKW-Fahrer eines Nahrungsmittellogistikers bei starkem Schneefall Routen planen können. Das Tool erfasst die aktuellen Straßenbedingungen und mögliche Staus. So gelangt das Fahrzeug schnellstmöglich an sein Ziel, das Unternehmen kann sein Geschäft aufrechterhalten und die Bevölkerung bekommt die benötigten Lieferungen.

Bereits existierende Frühwarn- und Hilfetools werden integriert

Bei ANYWHERE arbeiten Ingenieure, Informatiker, Meteorologen, Naturwissenschaftler, Geologen, Juristen und Experten anderer Fachgebiete aus ganz Europa zusammen. So können bereits existierende Frühwarn- und Hilfetools in die Plattform integriert und weiterentwickelt werden. Daneben speist sich ANYWHERE aus europaweiten Daten: „Unsere Plattform bezieht ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Mittelfristige Wetterdaten kommen beispielsweise vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) und lokale Wetterdaten teils von örtlichen Sensoren“, erläutert Jens Pottebaum. „Wir verwenden ein offenes Schnittstellenkonzept und aktuelle Standards. So konnten bereits 300 Systeme Dritter – wie Systeme von Wetterdiensten – und damit verschiedenste Vorhersage- und Auswirkungsalgorithmen integriert werden“, ergänzt Philipp Scholle. Alle Tools der ANYWHERE-Plattform werden an die lokalen Anforderungen von Behörden und öffentlichen wie privaten Betreibern kritischer Infrastrukturen angepasst.

Den Selbstschutz fördern

Die ANYWHERE-Plattform integriert nicht nur Daten und Anwendungen Dritter. Sie kann auch selbst in bereits bestehende Frühwarnsysteme eingebettet werden und stellt ihre Daten und Algorithmen anderen Anwendungen zur Verfügung. Begleitend zur Frühwarnplattform entwickeln die Paderborner Wissenschaftler außerdem eine Wissensplattform, den „Common Information Space“ (CIS). „Es geht uns nicht nur darum, Frühwarn- und Hilfetools für Extremwetterlagen zu bündeln und weiterzuentwickeln. Es sollen auch Handlungsempfehlungen entstehen, die zeigen, wie sich die Tools bestmöglich nutzen lassen, und wir wollen die Entwicklung weiterer Anwendungen fördern – vor allem zum Selbstschutz der Bürger“, betont Matthias Habdank. Der CIS bietet Entwicklern daher Werkzeuge und Guidelines, mit denen sich weitere Frühwarn- und Hilfetools programmieren lassen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, sind Sprache und Form der Frühwarnplattform flexibel anpassbar. „Prinzipiell ist alles möglich, was web- oder cloudbasiert ist“, erklärt Jens Pottebaum. „In den Lagezentren von Behörden wird die Plattform beispielsweise als PC-Software verwendet, bei unseren lokalen Fallstudien kommen teilweise Apps zum Einsatz.“ Einige der Plattform-Tools arbeiten außerdem mit Warnmeldungen, die etwa über Twitter und den Kurznachrichtendienst Telegram verschickt werden können.

Nach Projektende werden einige der Frühwarn- und Hilfetools für Behörden, Unternehmen und Bürger kostenfrei verfügbar sein – jeweils angepasst an regionale Gegebenheiten und Anforderungen. Der Common Information Space ist dann ebenfalls frei zugänglich. Einige Ergebnisse von ANYWHERE werden außerdem in neuen Forschungsprojekten genutzt, um an einem internationalen Standard zur Nutzung von Social Media in der Gefahrenabwehr zu arbeiten (siehe dazu: www.isotc292online.org/projects/iso-22329).

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

 

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt:

anywhere-h2020.eu

twitter.com/AnywhereH2020

 

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news-10009 Mon, 14 Oct 2019 11:37:58 +0200 Neues Dekanat: Prof. Dr.-Ing. Mirko Schaper im Amt bestätigt https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/neues-dekanat-prof-dr-ing-mirko-schaper-im-amt-bestaetigt-1/ In seiner konstituierenden Sitzung hat der neue Fakultätsrat am 25. September 2019 als erste Amtshandlung ein neues Dekanat gewählt. Als Studiendekan und Dekan wurden die Amtsinhaber Prof. Hans-Joachim Schmid und Prof. Mirko Schaper in ihren Ämtern bestätigt. Für den nicht mehr zur Wahl angetretenen Prodekan Prof. Detmar Zimmer wurde Prof. Werner Homberg gewählt, er übernimmt den neu geschaffenen Posten des „Forschungsdekans“. Alle Amtsinhaber wurden einstimmig gewählt. In seiner konstituierenden Sitzung hat der neue Fakultätsrat am 25. September 2019 als erste Amtshandlung ein neues Dekanat gewählt. Als Studiendekan und Dekan wurden die Amtsinhaber Prof. Hans-Joachim Schmid und Prof. Mirko Schaper in ihren Ämtern bestätigt. Für den nicht mehr zur Wahl angetretenen Prodekan Prof. Detmar Zimmer wurde Prof. Werner Homberg gewählt, er übernimmt den neu geschaffenen Posten des „Forschungsdekans“. Alle Amtsinhaber wurden einstimmig gewählt.

Die Fakultät bedankt sich bei Prof. Zimmer für die langjährige sehr engagierte und erfolgreiche Arbeit und wünscht dem neuen Dekanat viel Erfolg für die nächsten 4 Jahre.

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news-10013 Mon, 07 Oct 2019 12:12:00 +0200 Impulsvortrag von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler: „Unsere digitale Zukunft – ein Dienst für die Menschheit?“ https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/impulsvortrag-von-prof-dr-ing-iris-graessler-unsere-digitale-zukunft-ein-dienst-fuer-die-menschh/ Unter dieses Motto stellte Professorin Iris Gräßler, Leiterin der Fachgruppe Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut, ihren Impulsvortrag beim 125-jährigen Jubiläum des Vereins Deutscher Ingenieure in Ostwestfalen-Lippe (VDI OWL). Unter dieses Motto stellte Professorin Iris Gräßler, Leiterin der Fachgruppe Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut, ihren Impulsvortrag beim 125-jährigen Jubiläum des Vereins Deutscher Ingenieure in Ostwestfalen-Lippe (VDI OWL).

Gräßler zeichnete ein Bild heutiger Geschäftsmodelle; geprägt durch die Entwicklung weg von mechanisch gesteuerten Systemen hin zu digitalisierten und vernetzten Systemen. Wie verändert dies die Arbeit von Ingenieuren? „Unsere flexibel einsetzbare, agile Szenario-Technik stellt eine wissenschaftlich fundierte Methode dar, mit der neue Möglichkeiten in dieser schnelllebigen Zeit rechtzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können“, so Gräßler. Bei all dem Nutzen, den die neue Technik biete, beleuchtete Gräßler auch die negativen Auswirkungen des technischen Fortschritts für den Menschen. Sie schlug so eine Brücke zu den weiteren Inhalten der Veranstaltung, in der es um die Kollaboration von Mensch und Technik in all ihren Facetten ging.

Mehr Informationen zum VDI Ostwestfalen-Lippe Bezirksverein e.V. (VDI OWL)

Der VDI Ostwestfalen-Lippe ist einer von 45 Bezirksvereinen bundesweit. Zu seinen 3.600 persönlichen Mitgliedern zählen Ingenieure, Naturwissenschaftler und Studierende. Darüber hinaus unterstützen innovative regionale Unternehmen den Verein durch ihre Fördermitgliedschaft und machen den Verein zu einem starken Netzwerk in der Region Ostwestfalen-Lippe.

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news-10011 Wed, 02 Oct 2019 12:11:00 +0200 „Chinesische Kulturtage“: Hochschulangehörige berichten über die vielfältigen Verbindungen der Universität Paderborn nach China https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/chinesische-kulturtage-hochschulangehoerige-berichten-ueber-die-vielfaeltigen-verbindungen-der-unive/ Am Freitag, 27. September, konnten Interessierte im Rahmen der „Chinesischen Kulturtage“ in Paderborn einen Einblick in die vielfältigen Verbindungen der Universität nach China erhalten. In insgesamt sechs Vorträgen wurde über die zum Teil sehr engen und langjährigen Zusammenarbeiten mit verschiedenen chinesischen Partneruniversitäten berichtet. Neben den zahlreichen Angeboten für chinesische Studierende – u. a. eine Summer School für Elektrotechnik-Studierende, Betreuung und studienvorbereitende Kurse an der Chinesisch-Deutschen Technischen Fakultät (CDTF), Deutschkurse und Kooperationen im Bereich Ausbildung von Deutschlehrer*innen in der Germanistik, sowie neue Möglichkeiten im Rahmen des Chinesisch-Deutschen-Campus (CDC), ein materialwissenschaftliches Studium an der Universität Paderborn aufzunehmen – wurden auch verschiedene Möglichkeiten für Studierende der Universität Paderborn vorgestellt, einen Aufenthalt in China in ihr Studium zu integrieren. Am Freitag, 27. September, konnten Interessierte im Rahmen der „Chinesischen Kulturtage“ in Paderborn einen Einblick in die vielfältigen Verbindungen der Universität nach China erhalten. In insgesamt sechs Vorträgen wurde über die zum Teil sehr engen und langjährigen Zusammenarbeiten mit verschiedenen chinesischen Partneruniversitäten berichtet. Neben den zahlreichen Angeboten für chinesische Studierende – u. a. eine Summer School für Elektrotechnik-Studierende, Betreuung und studienvorbereitende Kurse an der Chinesisch-Deutschen Technischen Fakultät (CDTF), Deutschkurse und Kooperationen im Bereich Ausbildung von Deutschlehrer*innen in der Germanistik, sowie neue Möglichkeiten im Rahmen des Chinesisch-Deutschen-Campus (CDC), ein materialwissenschaftliches Studium an der Universität Paderborn aufzunehmen – wurden auch verschiedene Möglichkeiten für Studierende der Universität Paderborn vorgestellt, einen Aufenthalt in China in ihr Studium zu integrieren.

Studierende der Studiengänge Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurswesen und Chemieingenieurwesen können beispielsweise die Studienausrichtung „mb-cn“ wählen und in diesem Rahmen u. a. ein Auslandssemester in China verbringen oder eine Summer School besuchen. Zwei Studierende aus der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften mit dem Studienschwerpunkt „Asian Studies in Business and Economics" (ASBE) berichteten außerdem von ihren Erfahrungen während ihres Auslandssemesters in Shanghai bzw. Peking. Auch in der Forschung spielt China für Wissenschaftler*innen der Universität eine zunehmend wichtige Rolle. So stellte der letzte Vortrag beispielsweise eindrucksvoll dar, wie stark China sich derzeit auf sein kulturelles Erbe besinnt und z. B. neue Museen gründet und auch die Forschung in diesem Bereich verstärkt.

Eingerahmt wurden die Vorträge durch musikalische Darbietungen von Le Wang auf der Guzheng, einem traditionellen chinesischen Saiteninstrument, sowie durch einige Köstlichkeiten der chinesischen Küche. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen, und von Prof. Dr. Wolfgang Bremser, deutscher Direktor des Konfuzius-Instituts Paderborn.

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news-9995 Thu, 26 Sep 2019 10:31:00 +0200 Workshop beleuchtete aktuelle Forschung zu Wärmeübertragung mit Phasenwechsel https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/workshop-beleuchtete-aktuelle-forschung-zu-waermeuebertragung-mit-phasenwechsel/ Am 19. und 20. September 2019 veranstaltete der Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik der Universität Paderborn mit dem Fachgebiet „Technische Thermodynamik“ der Universität Kassel den Workshop „Wärmeübertragung mit Phasenwechsel in fluiden Systemen: Ein Update“. Das Thema ist sowohl aus akademischer als auch aus industrieller Sicht bedeutend. Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland kamen nach Paderborn, um ihre Forschungsthemen vorzustellen und zu diskutieren. Am 19. und 20. September 2019 veranstaltete der Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik der Universität Paderborn mit dem Fachgebiet „Technische Thermodynamik“ der Universität Kassel den Workshop „Wärmeübertragung mit Phasenwechsel in fluiden Systemen: Ein Update“. Das Thema ist sowohl aus akademischer als auch aus industrieller Sicht bedeutend. Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland kamen nach Paderborn, um ihre Forschungsthemen vorzustellen und zu diskutieren.

Die Beiträge reichten von grundlegenden Themen, wie der Entstehung von Blasenkeimen beim Blasensieden (Universität Kassel) über die Modellierung des Phasenübergangs bei Kondensation und Verdampfung (Universität München) bis hin zur praxisorientierten Wärmenutzung in Haushalten mittels Latentwärmespeichern (Universität Paderborn). Insgesamt wurden 11 aktuelle Forschungsschwerpunkte in Vorträgen von Teilnehmer*innen aus Berlin, Bochum, Bremen, Freiburg, Kassel, München, Münster und Paderborn vorgestellt und bei einer Postersession intensiv diskutiert. Zum Abschluss des Workshops fand eine Podiumsdiskussion statt, in der perspektivisch der zukünftige Weg des Themengebiets debattiert wurde.

Die Veranstaltung stellte sich als voller Erfolg dar: Das fokussierte Thema und das ausgewählte Veranstaltungsformat erschienen als eine gute Ergänzung zu den heute überwiegend groß ausgelegten Kongressen. Entsprechend positiv wurde das Format von Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen aufgenommen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es weitere Workshops dieser Art geben sollte.

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news-9993 Thu, 26 Sep 2019 10:30:00 +0200 Zehn Jahre DMRC – Fachkonferenz an der Universität bringt Experten aus der Additiven Fertigung zusammen https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/zehn-jahre-dmrc-fachkonferenz-an-der-universitaet-bringt-experten-aus-der-additiven-fertigung-zusam/ Vor zehn Jahren wurde das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn gegründet. Am Donnerstag, 26. September, startete anlässlich dieses Jubiläums eine zweitägige Fachkonferenz. Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie und Verbänden diskutieren hier zusammen mit den Teilnehmer*innen über Themen aus dem Bereich der Additiven Fertigung. Vor zehn Jahren wurde das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn gegründet. Am Donnerstag, 26. September, startete anlässlich dieses Jubiläums eine zweitägige Fachkonferenz. Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie und Verbänden diskutieren hier zusammen mit den Teilnehmer*innen über Themen aus dem Bereich der Additiven Fertigung.

„Mit dem DMRC feiern wir eine Brutstelle der Additiven Fertigung, die weit über die Region hinauswirkt. Der Gemeinwohlbeitrag der Universität ist nicht mehr selbstverständlich, denn auch Universitäten müssen der Gesellschaft zeigen, warum ihnen Freiheiten und vor allem Ressourcen für Forschung und Lehre zur Verfügung gestellt werden sollen“, betonte Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität in seiner Begrüßung. Anschließend referierte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister des Landes NRW, über den Einfluss Additiver Fertigung auf die lokale sowie europäische Wirtschaft und lobte dahingehend die Entwicklungen an der Universität Paderborn: „Es ist eine große Freude, hier wieder auf dem Campus zu sein und ich bin begeistert, was sich hier alles entwickelt hat. Heute stehe ich hier und kann Ihre Arbeit bewundern. Allen, die zu diesem großen Erfolg beigetragen haben, drücke ich hiermit meine ganz herzliche Anerkennung aus.“

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmid, wissenschaftlicher Leiter des DMRC, und Dr.-Ing. Christian-Friedrich Lindemann, Geschäftsführer des DMRC, moderierten den Auftakt der Veranstaltung. Die Konferenz, die in fünf verschiedene Sektionen unterteilt ist, bietet den Teilnehmer*innen nach jeder Sektion die Möglichkeit, sich im Rahmen einer interaktiven Podiumsdiskussion mit Technologieexpert*innen auszutauschen. Nach Impulsen von Vertreter*innen von u. a. Siemens, Porsche, Volkswagen und dem TÜV Süd folgen Diskussionsrunden über die industrielle Anwendung von Forschung, Qualitätskriterien in der additiven Prozesskette, den Einsatz dieser Technologie im Mobilitätssektor und zukünftige Entwicklungen.

Neben Diskussionsrunden und Keynotes enthält das Rahmenprogramm ebenso eine Projektmesse und Ausstellung, bei der sich die Teilnehmer*innen über aktuelle Forschungsergebnisse der Lehrstühle und Industriepartner informieren können. Ein gemeinsames Essen sowie eine Abendveranstaltung unterstreichen nochmals den Netzwerkcharakter der Konferenz.

Über das DMRC

Das DMRC ist eine industriell geprägte Forschungseinrichtung an der Universität Paderborn mit dem Ziel, die additiven Fertigungsverfahren zu industrialisieren. Im DMRC bearbeiten 29 Industrieunternehmen und 14 verschiedene Professoren aus 3 Fakultäten alle Fragestellungen rund um das Thema der Additiven Fertigung. Die Industriepartner sowie öffentliche Förderorganisationen finanzieren (gemeinsam) die Forschungsprojekte. Darüber hinaus werden sämtliche DMRC-Projekte durch die Industriepartner gesteuert und kontrolliert. Dies erlaubt es allen Partnern, einen größtmöglichen Nutzen mit dem DMRC zu generieren – speziell im Rahmen von Forschungsvorhaben.

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news-9973 Wed, 25 Sep 2019 08:45:20 +0200 Marktplatz für Künstliche Intelligenz https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/marktplatz-fuer-kuenstliche-intelligenz/ Paderborner Forscher überzeugen mit einem Konzept für einen Marktplatz für Künstliche Intelligenz und holen 11,5 Mio. Euro Fördergeld – davon allein 4,5 Mio. für den Forschungsstandort Paderborn Paderborner Forscher überzeugen mit einem Konzept für einen Marktplatz für Künstliche Intelligenz und holen 11,5 Mio. Euro Fördergeld – davon allein 4,5 Mio. für den Forschungsstandort Paderborn

Ab Anfang 2020 entwickeln das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, das Fraunhofer IEM, die Unity, it’s OWL und Diebold Nixdorf eine digitale Plattform für Künstliche Intelligenz in der Produktentstehung. 20 Forschungseinrichtungen und Unternehmen arbeiten bei dem Forschungsprojekt „KI-Marktplatz“ zusammen, das vom BMWi mit 11,5 Mio. Euro gefördert wird. Die Paderborner Partner erhalten 4,5 Mio. Euro Förderung, davon gehen alleine 2,5 Mio. Euro an die Universität Paderborn.

Der KI-Marktplatz bündelt Kompetenzen von 20 Forschungseinrichtungen und Unternehmen, sowohl aus dem Spitzencluster it’s OWL als auch bundesweit. Bis 2023 entsteht eine digitale Plattform für Künstliche Intelligenz in der Produktentstehung, auf der sich Anbieter, Nutzer*innen und Expert*innen vernetzen und Lösungen entwickeln können. Mit diesem Konzept hat sich der KI-Marktplatz im Wettbewerb „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) durchgesetzt. „Mit unserem KI-Innovationswettbewerb haben wir offenbar einen Nerv in der Wirtschaft und der Wissenschaft getroffen. Die enorme Resonanz zeigt: Wir haben in Deutschland das Potenzial und den Willen, KI schnell und breit in die Anwendung zu bringen. Das gilt es nun, in die Tat umzusetzen. Unser Ziel ist es, große, durchsetzungsstarke Leuchtturmprojekte in zentralen Bereichen unserer Volkswirtschaft zu realisieren. So tragen wir dazu bei, KI rasch aus den Forschungslaboren auf die Straße zu bekommen“, so Bundesminister Peter Altmaier, der am 19. September die 10 Gewinner des Wettbewerbs verkündete, an dem sich 130 Konsortien beteiligt hatten.

Das Konzept wurde unter der Federführung des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn und des Fraunhofer-Instituts für Entwurfstechnik Mechatronik IEM entwickelt. Prof. Dr. Roman Dumitrescu (Vorstand Heinz Nixdorf Institut, Direktor Fraunhofer IEM und Geschäftsführer it´s OWL) erläutert: „Die Auszeichnung ist ein großartiger Erfolg und zeigt, dass die Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus dem Spitzencluster it´s OWL wichtige Treiber für Künstliche Intelligenz im Mittelstand sind. Mit dem KI-Marktplatz werden wir ein bundesweit einzigartiges Angebot schaffen, mit dem gerade kleine und mittlere Unternehmen die Potenziale von Künstlicher Intelligenz in der Produktentstehung erschließen können. Besonders freue ich mich, dass wir starke Paderborner Partner aus Forschung und Industrie an Bord haben.“ Ähnlich sieht das auch Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn:Die Förderung bekräftigt uns in unserer Forschungsstrategie und ist ein großartiger Erfolg für die gesamte Region, deren ökonomisches Wachstum durch die vorbildhafte und weithin sichtbare Kombination von Spitzenforschung und Wirtschaft geprägt ist.“

Transfer zwischen Forschung und Industrie

Künstliche Intelligenz bietet enormes Potenzial für die Produktentstehung. Unternehmen könnten mithilfe von KI-Technologien beispielsweise vor Einführung eines Produktes ermitteln, ob ihre Kund*innen es kaufen würden. Oder aus Produktdaten wertvolle Informationen für die Entwicklung der nächsten Produktreihe ziehen. „Gerade am Forschungsstandort Paderborn haben wir bereits eine Vielzahl von Anwendungen und Forschungsergebnissen im Bereich Künstliche Intelligenz vorzuweisen. Jetzt gilt es, unsere Forschung in die Unternehmenspraxis zu überführen. Der KI-Marktplatz ist Grundlage dafür, dass Unternehmen Zugang zu KI-Technologien und Ansprechpartnern finden und in die eigene Umsetzung gehen. Gleichzeitig wird auch die Wissenschaft enorm profitieren und wertvolle neue Forschungsansätze identifizieren“, sagt Prof. Eyke Hüllermeier (Professor für Intelligente Systeme und Maschinelles Lernen am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn).

Partnervermittlung, Datenraum und Baukasten für KI-Lösungen

Im Projekt KI-Marktplatz, das Anfang 2020 starten wird und auf drei Jahre ausgelegt ist, entsteht eine digitale Plattform, die KI-Expert*innen, Lösungsanbieter und produzierende Unternehmen zusammenbringt. Diese digitale Plattform wird sukzessive um Funktionalitäten erweitert, die eine gemeinsame Entwicklung von KI-Lösungen für die Produktentstehung sowie eine Bereitstellung dieser Lösungen ermöglichen. Angefangen bei einer intelligenten Partnervermittlung für Anwendungsfälle von KI in der Produktentstehung, über einen Datenraum für die Produktentstehung bis hin zu einem Baukasten für die KI-Entwicklung stellt der KI-Marktplatz den Akteuren auf der Plattform Werkzeuge zur Entwicklung innovativer KI-Lösungen bereit. Dabei setzt der KI-Marktplatz auf ein vertrauensbasiertes Konzept mit einer entsprechenden IT-Architektur, die Datensouveränität und faire Transaktionsmechanismen ermöglicht. Darüber hinaus werden heute bereits verfügbare KI-Anwendungen über den Marktplatz bereitgestellt. Das rund 200 Partner umfassende Technologie-Netzwerk it’s OWL wird dabei die Keimzelle für den nationalen KI-Marktplatz sein.

Forschungspartner sind das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, die Fraunhofer-Institute IEM, IOSB-INA und IPK, der Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology CITEC der Universität Bielefeld sowie das Institut für industrielle Informationstechnik inIT der TH OWL. Weitere Projektpartner sind u. a. die International Data Spaces Association, prostep ivip, die FIWARE Foundation sowie die Unternehmen Claas, Diebold Nixdorf, Düspohl, Hella Gutmann, Contact Software, Unity und Westaflex.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung von it's OWL: 

https://www.its-owl.de/newsroom/news/news/news/ki-plattform-fuer-die-produkte-von-morgen/

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news-9989 Wed, 25 Sep 2019 08:44:00 +0200 Erster „Tag der Forschung“ an der Universität Paderborn und Vergabe der Graduiertenstipendien 2019 https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/erster-tag-der-forschung-an-der-universitaet-paderborn-und-vergabe-der-graduiertenstipendien-2019/ Am Dienstag, 24. September, fand erstmalig der „Tag der Forschung“ an der Universität Paderborn statt. Ziel war es, die Forschungsvielfalt der Universität sichtbarer zu machen, den interdisziplinären Austausch zu stärken und Impulse zur Kooperation und Vernetzung zu geben. Schwerpunktmäßig ging es mit dem Thema „Data Society“ um digitale Transformationsprozesse, die heute alle Bereiche der Gesellschaft grundlegend und nachhaltig verändern. Am Dienstag, 24. September, fand erstmalig der „Tag der Forschung“ an der Universität Paderborn statt. Ziel war es, die Forschungsvielfalt der Universität sichtbarer zu machen, den interdisziplinären Austausch zu stärken und Impulse zur Kooperation und Vernetzung zu geben. Schwerpunktmäßig ging es mit dem Thema „Data Society“ um digitale Transformationsprozesse, die heute alle Bereiche der Gesellschaft grundlegend und nachhaltig verändern.

Initiator Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, erklärt: „Forschung an der Universität Paderborn ist durch Inter- und Transdisziplinarität und einen besonders hohen Grad an gesellschaftlicher Relevanz geprägt. Das Thema Data Society ist eine große Herausforderung unserer Zeit, das wir durch fakultätsübergreifend betriebene Forschungsarbeit hier an der Universität gut aufarbeiten können und wollen. Der Tag soll durch den offenen Austausch dazu dienen, uns intern noch besser zu vernetzen und Gelegenheit bieten, neue Kooperationen und Forschungsfelder zu erschließen.“ Prof. Dr. Blömer kündigte an, dass der Tag der Forschung nun fest an der Universität etabliert und einmal im Jahr veranstaltet werden soll.

Sichtbare Forschungsvielfalt und fakultätsübergreifende Vernetzung

Mit der Laudatio von Prof. Dr. Friedhelm Meyer auf der Heide, Informatikprofessor der Universität Paderborn, für Prof. Dr. Burkhard Monien, emeritierter Informatikprofessor der Universität Paderborn, wurde der Leibniz-Preisträger für seine Forschungsarbeit und sein Engagement gewürdigt, mit der er die Universität Paderborn als Forschungsuniversität wesentlich mitgeprägt und international sichtbar gemacht habe. Monien ist seit 1977 Professor an der Universität Paderborn und legte als erster ordentlicher Professor des Fachs Informatik im damaligen Fachbereich Mathematik die Grundlagen für das heutige Profil der Universität. Er gründete u. a.  das „Paderborn Center for Parallel Computing“ (PC²), war Mitinitiator von Sonderforschungsbereichen und maßgeblich an der Gründung des Heinz Nixdorf Instituts beteiligt. In diesem Jahr wurde ihm außerdem die Ehrennadel der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (NRW-AWK) verliehen.

Auf eine Key-Note zum Thema „Nachhaltigkeitsperspektive auf das digitale Zeitalter“ von Prof. Dr. Ina Schieferdecker, Institutsleiterin des Fraunhofer FOKUS Berlin, folgte eine Podiumsdiskussion mit internen sowie externen Expert*innen. Wissenschaftsjournalistin Dr. Manuela Lenzen moderierte die Diskussionsrunde. In zahlreichen Workshops gaben Professor*innen der Universität Impulse zu verschiedenen Themen wie dem Wandel von Wissenschaft in Zeiten der Digitalisierung, Smart Cities sowie Datensicherheit und luden so zum Dialog ein. Abschließend las Hannes Bajohr, Autor, Philosoph und Literaturwissenschaftler, aus seinen Werken vor.

Präsidium der Universität Paderborn vergibt fünf Graduiertenstipendien

Der Tag der Forschung widmete sich außerdem dem wissenschaftlichen Nachwuchs: Das Präsidium der Universität hat wie schon in den vergangenen Jahren Stipendien für herausragende Promotionsvorhaben vergeben. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Johannes Blömer empfahl die Forschungskommission die Förderung von vier Bewerberinnen und einem Bewerber. Zu Beginn der Veranstaltung überreichte Prof. Dr. Blömer den Stipendiat*innen ihre Urkunden und gratulierte ihnen herzlich zu dieser Leistung.

Über Grundstipendien mit einer Förderungsdauer von zwei Jahren freuten sich Luz Alejandra Mapura Ramirez, Fakultät für Maschinenbau, die zum Thema „Bestimmung von Korrelationen für Stoffübergangskoeffizienten in Gas-flüssig-Trennprozessen mit Strukturpackungen basierend auf hydrodynamischen Analogien“ forscht und Dennis Henneböhl, Fakultät für Kulturwissenschaften, mit „Nostalgia in Contemporary British Culture and Society“. Ein Abschlussstipendium, das eine Förderungsdauer von sechs Monaten vorsieht, erhielt Marie Weyrich, Fakultät für Kulturwissenschaften, für ihre Arbeit „Farbe und Erzählung im zeitgenössischen belgo-französischen Autorencomic“.

Zwei Promotionsstipendien im Bereich der Genderforschung, ebenfalls mit einer Förderungsdauer von zwei Jahren, gingen an Jessica Fischer, Fakultät für Kulturwissenschaften, die zum Thema „Zeitlichkeitskonzepte von Latenz als Gender-Figurationen der Romantik (Bettine von Arnim, Clemens Brentano, Karoline von Günderrode)“ promoviert und an Franziska Siche-Pantel, Fakultät für Naturwissenschaften, für „Geschlechterspezifik in der Sekundärprävention des idiopathischen Parkinson-Syndroms – Regulative Effekte körperlicher Aktivität auf Parameter des autonomen Nervensystems in der sportmedizinischen Behandlung“. Alle fünf Stipendiat*innen erhalten eine monatliche Förderung in Höhe von 1.200 Euro.

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news-9987 Tue, 24 Sep 2019 08:41:00 +0200 Carolin Zinn und Dr. Michael Friederich fahren bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Mountainbike auf die Plätze zwei und drei https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/carolin-zinn-und-dr-michael-friederich-fahren-bei-der-deutschen-hochschulmeisterschaft-im-mountainb/ Auch in diesem Jahr bot der 3-Täler Marathon im sauerländischen Medebach-Titmaringhausen optimale Rahmenbedingungen für die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) für Mountainbiker auf der Marathondistanz, ausgerichtet vom Hochschulsport der Universität Paderborn. Auf der rund 86 Kilometer langen und mit 2.169 Höhenmetern gespickten Strecke der Lizenzklasse riefen die Athleten beachtliche Leistungen ab. Bei den Frauen musste sich Carolin Zinn von der Universität Paderborn in einem spannenden Rennen lediglich Hannah Kölling von der DHFPG Saarbrücken geschlagen geben und fuhr auf Rang zwei. Auf der 59 Kilometer langen Strecke der Hobbyfahrer landete bei den Männern Dr. Michael Friederich von der Universität Paderborn auf dem dritten Platz. Auch in diesem Jahr bot der 3-Täler Marathon im sauerländischen Medebach-Titmaringhausen optimale Rahmenbedingungen für die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) für Mountainbiker auf der Marathondistanz, ausgerichtet vom Hochschulsport der Universität Paderborn. Auf der rund 86 Kilometer langen und mit 2.169 Höhenmetern gespickten Strecke der Lizenzklasse riefen die Athleten beachtliche Leistungen ab. Bei den Frauen musste sich Carolin Zinn von der Universität Paderborn in einem spannenden Rennen lediglich Hannah Kölling von der DHFPG Saarbrücken geschlagen geben und fuhr auf Rang zwei. Auf der 59 Kilometer langen Strecke der Hobbyfahrer landete bei den Männern Dr. Michael Friederich von der Universität Paderborn auf dem dritten Platz.

Hannah Kölling verwies in einer Zeit von 04:00:58 Carolin Zinn und Petra Schuhmacher (KIT Karlsruhe) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Männern gewann in der Lizenzklasse Luis Neff (KIT Karlsruhe) in einer Zeit von 3:10:45 gefolgt von Andreas Schrottenbaum (TU München) und Sven Mägdefessel (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg).

Ein spannendes Rennen entwickelte sich auch auf der 59 langen Strecke der Hobbyklasse. Julius Drees von der Bergischen Universität Wuppertal setzte sich vor seinem Unimitstreiter Martin Fuchs und Michael Friederich durch und gewann mit einer Zeit von 2:19:55.

Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von den professionellen Bedingungen der Hochschulmeisterschaften: „Die Strecke war hervorragend ausgeschildert, die Verpflegungsstationen gut verteilt und alle Helferinnen und Helfer sehr freundlich“, fasste Carolin Zinn zusammen.  

Ein großer Dank gilt den lokalen Vereinen SV RW Titmaringhausen 1945 e.V. und RadWerk Upland e.V. sowie den ehrenamtlichen Helfern.

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news-9962 Tue, 17 Sep 2019 12:02:15 +0200 Erforschung von Produktentstehungsprozessen https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/erforschung-von-produktentstehungsprozessen/ Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen immer neue Möglichkeiten, Produkte zu entwickeln. In einem „Innovationslabor“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn erforschen Wissenschaftler*innen künftig die Bereiche „Innovationsmanagement“, „Entwicklungsmanagement“ und „Digitale und Virtuelle Produktentstehung“. Das Labor wird mit innovativer Hardware, wie Virtual und Augmented Reality Brillen, Multitouch-Tischen, Lean Production-Arbeitsplätzen sowie mit moderner Produktentwicklungs-Software ausgestattet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Ausstattung des Labors nun mit 477.000 Euro. In der Fachgruppe für Produktentstehung von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler entsteht so eine einzigartige Forschungsinfrastruktur. Neues Innovationslabor wird von Deutscher Forschungsgemeinschaft mit 477.000 Euro gefördert

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen immer neue Möglichkeiten, Produkte zu entwickeln. In einem „Innovationslabor“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn erforschen Wissenschaftler*innen künftig die Bereiche „Innovationsmanagement“, „Entwicklungsmanagement“ und „Digitale und Virtuelle Produktentstehung“. Das Labor wird mit innovativer Hardware, wie Virtual und Augmented Reality Brillen, Multitouch-Tischen, Lean Production-Arbeitsplätzen sowie mit moderner Produktentwicklungs-Software ausgestattet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Ausstattung des Labors nun mit 477.000 Euro. In der Fachgruppe für Produktentstehung von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler entsteht so eine einzigartige Forschungsinfrastruktur.

In Kombination mit dem bereits etablierten „Smart Automation Laboratory“ wird das Team von Gräßler künftig in der Lage sein, den gesamten Produktentstehungsprozess für die experimentelle Forschung abzubilden. Im Smart Automation Laboratory erforschen die Wissenschaftler*innen bereits die Bereiche „Automatisierung“, „Arbeit 4.0“ und das Zusammenspiel von dezentral agierenden Produktions- und Logistiksystemen. „Ein Schwerpunkt ist für uns die Frage, wie die Digitalisierung die Produktentwicklung zukünftig verändern wird. Wie können beispielsweise Künstliche Intelligenz und Virtual Reality die Ingenieure der Zukunft noch besser unterstützen?“, erläutert Iris Gräßler und freut sich auf die neuen Möglichkeiten, die das „Innovationslabor“ künftig ihrer Grundlagenforschung und angewandten Forschung bietet.

Virtuelle und physische Produktprototypen verbinden und gemeinsam nutzen

Durch die flexible und modulare Struktur des Innovationslabors kann das Team von Iris Gräßler künftig Prüfstände situations- und themenabhängig konfigurieren. Die vielseitige Ausstattung des Labors ermöglicht es außerdem, eine große Themenbandbreite zu erforschen.

Eine Herausforderung für die Forscher*innen: Wissensintensive Prozesse in den frühen Phasen der Produktentstehung sollen für Ingenieure nachvollziehbar gemacht werden. Ein Beispiel ist die vernetzte Nutzung von virtuellen und physischen Produktprototypen. Auf der einen Seite bietet Software heute umfangreiche Möglichkeiten, Entwürfe intelligenter technischer Systeme, also mechatronischer und cyber-physischer Systeme, virtuell darzustellen. Auf der anderen Seite schätzen es Ingenieure und künftige Nutzer, Prototypen auch physisch greifen und betrachten zu können. Dabei ist erfolgsentscheidend, dass virtuelle und physische Prototypen effizient gekoppelt werden. Hierfür verankern die Wissenschaftler Schnittstellen und die Implementierung notwendiger Informationen zwischen unterschiedlichen Formen des Prototypings.

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation, und Katharina Stemmer, Heinz Nixdorf Institut

 

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news-9960 Tue, 17 Sep 2019 10:56:36 +0200 Neues Forschungsgebäude eingeweiht https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/neues-forschungsgebaeude-eingeweiht/ Die Universität Paderborn wächst weiter: Am Donnerstag, 12. September, wurde das neue Forschungsgebäude des „Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH)“ mit einem Festakt offiziell eingeweiht. Im Gebäude „Y“ arbeiten Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften in 11 Arbeitsgruppen zusammen und betreiben erstmals auf einer gemeinsamen Laborfläche anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu hybridem Leichtbau und additiver Fertigung. Interdisziplinäre Grundlagenforschung zu hybridem Leichtbau

Die Universität Paderborn wächst weiter: Am Donnerstag, 12. September, wurde das neue Forschungsgebäude des „Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH)“ mit einem Festakt offiziell eingeweiht. Im Gebäude „Y“ arbeiten Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften in 11 Arbeitsgruppen zusammen und betreiben erstmals auf einer gemeinsamen Laborfläche anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu hybridem Leichtbau und additiver Fertigung.

Das Gebäude „Y“ befindet sich auf dem Gelände zwischen Südring und Mersinweg. Baubeginn war im Juli 2017, die Fertigstellung erfolgte Anfang 2019. Die Baukosten beliefen sich auf circa 18 Millionen Euro. In dem neuen Forschungsbau entstanden auf einer Nutzfläche von rund 5.730 Quadratmetern eine Technikhalle, Labore, Büros und Besprechungsräume. Die zeitgemäße und fachgerechte Ausstattung ermöglicht interdisziplinäre Forschung zu Leichtbau mit Hybridsystemen, einem der fünf Profilbereiche der Universität Paderborn.

„Unsere Partner aus Politik und Wirtschaft haben großen Anteil daran, dass wir dieses Forschungsgebäude realisieren konnten. Unser Profilbereich Leichtbau mit Hybridsystemen und unsere interdisziplinäre Grundlagenforschung werden durch dieses tolle Gebäude gestärkt“, betonte Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, bei ihrer Eröffnungsrede. Paderborns Bürgermeister Michael Dreier ergänzte: „Das Gebäude schafft hervorragende Rahmenbedingungen für die Wissenschaftler und sendet ein klares Zeichen, dass es an der Universität Paderborn weiter vorangeht.“ Ralf Göttel, CEO der BENTELER Gruppe, unterstrich: „Die strategischen Partner in unserem umfassenden Netzwerk ergänzen unsere eigenen Kompetenzen. Dies gilt auch für unsere Kooperation mit der Universität Paderborn, die bereits seit über 15 Jahren besteht. So stärken wir Paderborn als Forschungsstandort und tragen dazu bei, ein hohes Ausbildungsniveau zu sichern.“ Neben zahlreichen weiteren Industriepartnern sind es insbesondere BENTELER und die DMG MORI AG, die sich im Gebäude „Y“ mit Projekten engagieren werden.

Dem Festakt vorausgegangen waren ein wissenschaftliches Symposium über Leichtbau und ein Industriekolloquium, an dem unter anderem Dr. Masahiko Mori, Aufsichtsratsvorsitzender der DMG MORI AG, teilnahm und das von Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AG, eröffnet wurde. Thönes: „Additive Manunfacturing ist alternativlos. Wir sind überzeugt von der intensiven Partnerschaft mit der Universität Paderborn und dem Zugang zu hochqualifizierten Nachwuchstalenten. Vor allem aber profitieren wir gegenseitig von unseren Forschungsergebnissen im Bereich Vor-, Material- und Serienentwicklung.“

Parallel zum Symposium und dem Kolloquium gab es eine Ausstellung, bei der sich Unternehmen mit Maschinen, Karosserie- und Hybridbauteilen sowie innovativen Werkstoffen präsentierten. In einer „Start-up Area“ stellten junge Selbstständige ihre Gründungsideen vor.

Mit Hybridsystemen lassen sich Kosten und Energie einsparen

„Die Entwicklung neuer Werkstoffe und Fertigungstechnologien für leichtere Bauteile und Strukturen wird weltweit erforscht. Das neue Forschungsgebäude ermöglicht es uns, dazu einen bedeutenden Beitrag zu leisten“, unterstreicht Prof. Dr. Thomas Tröster, Vorstandsvorsitzender des ILH. Hybridsysteme haben großes Potenzial für einen ganzheitlichen Leichtbauansatz und ermöglichen erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen. Die Systeme entstehen aus einer Kombination von artverschiedenen Materialien innerhalb eines Bauteils – so etwa Metallen oder faserverstärkten Kunststoffen. Das ermöglicht eine optimale Belastungsanpassung und damit extrem leichte Baukomponenten. Neben der dadurch bewirkten hohen Ressourceneffizienz können zusätzliche Eigenschaften wie etwa eine hohe Korrosionsbeständigkeit gewährleistet werden.

Da für die Erforschung und Entwicklung von Hybridsystemen vielfältige Kompetenzen in den Bereichen Werkstoffe, Oberflächen und Fertigungstechnologien benötigt werden, verfolgt das ILH einen interdisziplinären Ansatz: Das Forschungsgebäude vereint verschiedene Lehrstühle und Fachgebiete, wie Werkstoffwissenschaften, Produktions- und Fügetechnik, Chemie und Physik, und ermöglicht dadurch eine neue Art der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Über das „Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen“ (ILH)

Das ILH wurde im Herbst 2012 gegründet und befasst sich mit Hybridbauweisen, die einen kostengünstigen und großserientauglichen Extremleichtbau ermöglichen. Am Institut schlossen sich 11 Arbeitsgruppen aus verschiedenen Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften zusammen, um interdisziplinär anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu betreiben. Die Universität Paderborn bündelt in dieser zentralen wissenschaftlichen Einheit die Kompetenzen mehrerer Fakultäten.

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

Webseite des ILH: ilh.uni-paderborn.de

Über die fünf Profilbereiche der Universität Paderborn: www.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil

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news-9954 Wed, 11 Sep 2019 10:08:51 +0200 Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler als Beiratsmitglied der Design Society berufen https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/prof-dr-ing-iris-graessler-als-beiratsmitglied-der-design-society-berufen/ Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler, Inhaberin des Lehrstuhls für Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, wurde kürzlich als Beiratsmitglied der Design Society berufen. Die Wahl dazu fand im Rahmen der an der niederländischen TU Delft ausgerichteten „International Conference in Engineering Design“ (ICED) statt. Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler, Inhaberin des Lehrstuhls für Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, wurde kürzlich als Beiratsmitglied der Design Society berufen. Die Wahl dazu fand im Rahmen der an der niederländischen TU Delft ausgerichteten „International Conference in Engineering Design“ (ICED) statt.

Die Design Society ist eine internationale Vereinigung von Vertretern aus Forschung, Praxis und Lehre. Als weltweit agierende gemeinnützige Gesellschaft hat sie es sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Verbreitung technischer Designs und der dazugehörigen Themenspektren durch die Ausrichtung von nationalen und internationalen Konferenzen und Workshops, durch die Organisation studentischer Events, aber auch durch die Veröffentlichung von Publikationen zukunftsweisend voranzutreiben.

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news-9952 Tue, 10 Sep 2019 15:39:26 +0200 Rennsport für Sponsoren und Interessierte: Jährliches Sponsorenevent des UPBracing Teams am 27. September https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/rennsport-fuer-sponsoren-und-interessierte-jaehrliches-sponsorenevent-des-upbracing-teams-am-27-sept/ Am Freitag, 27. September, lädt das UPBracing Team der Universität Paderborn um 18 Uhr alle Interessierten und Rennsportbegeisterten zum jährlichen Sponsorenvent auf den Flugplatz Haxterberg ein. Der Eintritt für das Event ist frei. Auch für Essen sowie warme und kalte Getränke ist gesorgt. Am Freitag, 27. September, lädt das UPBracing Team der Universität Paderborn um 18 Uhr alle Interessierten und Rennsportbegeisterten zum jährlichen Sponsorenvent auf den Flugplatz Haxterberg ein. Der Eintritt für das Event ist frei. Auch für Essen sowie warme und kalte Getränke ist gesorgt.

Das Team aus rund 70 Studierenden aller Fachrichtungen baut und entwickelt seit 2007 jedes Jahr einen neuen Rennwagen. Mit diesem geht es dann nach Silverstone, Spielberg oder an den Hockenheimring zu den Events der Formula Student. Bei diesem Konstruktionswettbewerb tritt das Team aus Paderborn gegen andere Universitäten aus aller Welt an. Geprüft wird nicht nur die Fahrperformance des Autos, sondern auch das fiktive Vermarktungskonzept und die Kostenkalkulation.

Mit dem Sponsorenevent möchten sich die Studierenden bei allen Sponsoren und Unterstützern bedanken, die in der vergangenen Saison an der Seite des Teams den Bau des neuen Rennwagens, des PX219, möglich gemacht haben. Eingeladen sind aber auch alle, die sich für das Projekt interessieren und die Autos der letzten Jahre auf der Start- und Landebahn des Flugplatzes in Aktion erleben wollen. Ab 18.30 Uhr gibt der erste Vorsitzende Kacper Ratajczak eine kurze Übersicht über die vergangene ereignisreiche Saison und die neuen Projekte des Teams. So ist im nächsten Jahr der Bau eines E-Auto-Prototyps geplant sowie die Umrüstung eines Verbrenners der letzten Jahre auf autonomes Fahren. Im Anschluss findet das Showfahren statt.

Fragen zum Event beantwortet Maureen Fritzsche:
maureen.fritzsche(at)formulastudent.upb(dot)de

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news-9950 Mon, 09 Sep 2019 12:32:24 +0200 Internationales Forscherteam der Universität Paderborn arbeitet an effizienten und umweltfreundlichen Produktionsverfahren https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/internationales-forscherteam-der-universitaet-paderborn-arbeitet-an-effizienten-und-umweltfreundliche/ Sie kommen aus sechs Nationen und wollen mit ihrer Forschung an der Universität Paderborn dazu beitragen, Produktionsverfahren der Zukunft zu entwickeln, die energie- und ressourceneffizient, kompakt, leise und umweltfreundlich sind: Luz Alejandra Mapura Ramirez (Kolumbien), Manal Talab (Syrien), Seyedalborz Manavi (Iran), Daokun Dai (China), Dr. Venkatesh Inguva (Indien) und Dr. Marco Vocciante (Italien). Sie alle arbeiten am Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik (FVT) von Prof. Dr.-Ing. Eugeny Kenig. Die Kolumbianerin, die Syrerin, der Iraner und der Chinese promovieren und arbeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter, der Inder ist ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter und der Italiener Gastwissenschaftler von der Universität Genua. „In unserer Forschung untersuchen wir schwerpunktmäßig nicht-reaktive und reaktive Trennapparate sowie deren Einbauten. Außerdem erforschen wir innovative Entwicklungen zur Prozessintensivierung, etwa energieintegrierte Apparate und Mikrostrukturapparate“, erläutert Eugeny Kenig. Der Wissenschaftler und sein Team untersuchen und optimieren außerdem energieeffiziente Wärmeübertrager, Verdampfer, Kondensatoren und Wärmespeicher. Für ein präziseres Prozessverständnis erforschen sie detailliert elementare Transportphänomene in unterschiedlichen Systemen, wie Extraktion, Destillation, Verdampfung und Kondensation. Sie kommen aus sechs Nationen und wollen mit ihrer Forschung an der Universität Paderborn dazu beitragen, Produktionsverfahren der Zukunft zu entwickeln, die energie- und ressourceneffizient, kompakt, leise und umweltfreundlich sind: Luz Alejandra Mapura Ramirez (Kolumbien), Manal Talab (Syrien), Seyedalborz Manavi (Iran), Daokun Dai (China), Dr. Venkatesh Inguva (Indien) und Dr. Marco Vocciante (Italien). Sie alle arbeiten am Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik (FVT) von Prof. Dr.-Ing. Eugeny Kenig.

Die Kolumbianerin, die Syrerin, der Iraner und der Chinese promovieren und arbeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter, der Inder ist ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter und der Italiener Gastwissenschaftler von der Universität Genua. „In unserer Forschung untersuchen wir schwerpunktmäßig nicht-reaktive und reaktive Trennapparate sowie deren Einbauten. Außerdem erforschen wir innovative Entwicklungen zur Prozessintensivierung, etwa energieintegrierte Apparate und Mikrostrukturapparate“, erläutert Eugeny Kenig. Der Wissenschaftler und sein Team untersuchen und optimieren außerdem energieeffiziente Wärmeübertrager, Verdampfer, Kondensatoren und Wärmespeicher. Für ein präziseres Prozessverständnis erforschen sie detailliert elementare Transportphänomene in unterschiedlichen Systemen, wie Extraktion, Destillation, Verdampfung und Kondensation.

Forschung für die industrielle Praxis

„Durch Kooperationsprojekte, die in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern durchgeführt werden, können wir unsere Kenntnisse und Methoden direkt in reale Produktionsketten von Unternehmen implementieren“, erklärt Kenig. So entwickelten der Forscher und sein Team im mittlerweile abgeschlossenen, EU-geförderten Forschungsprojekt „F3-Factory: Flexible, Fast and Future Factory“ mit 25 Partnern miniaturisierte Trennverfahren für die Prozessindustrie. Im ebenfalls abgeschlossenen, durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „InnovA²“ wurden mit 18 Partnern Kondensationsapparate für industrielle Anwendungen optimiert. Derzeit arbeitet das Team von Kenig unter anderem mit drei weiteren Paderborner Lehrstühlen am Verbundvorhaben "SoLifE". Im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt sollen die Lebensdauer und der Wirkungsgrad von Photovoltaik-Modulen gesteigert werden.

Projektpartner aus der ganzen Welt

Kenigs Projektpartner kommen aus der ganzen Welt. Daher verwundert es nicht, dass auch sein Team international aufgestellt ist. „Über viele internationale Projekte und Erasmus-Agreements waren und sind wir mit mehreren Partnern im Ausland verbunden“, erzählt der Wissenschaftler. Derzeit laufen Kooperationen unter anderem mit den Universitäten in Liège/Frankreich, Thessaloniki/Griechenland, Genua/Italien, Manchester/Großbritannien und Kumasi/Ghana. Mit der Universität von Mumbai/Indien arbeitet Kenigs Team an einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt.  

Doktoranden und Gastwissenschaftler mit wichtiger Rolle bei Forschungsprojekten

Doktoranden spielen bei den Forschungsprojekten am Lehrstuhl Kenig eine zentrale Rolle: „Unsere Doktoranden untersuchen, modellieren und optimieren in ihren Promotionen Prozesse und Apparate in den Bereichen Wärme- und Stoffübertragung und leisten so einen wichtigen Beitrag zu unseren laufenden Forschungsprojekten“, betont Kenig. Wer sich für eine Promotion an seinem Lehrstuhl interessiere, müsse neben einem guten Hochschulabschluss, Teamgeist und emotionaler Intelligenz gute Kenntnisse in Mathematik, Numerik, physikalischer Modellierung und in der Fluidverfahrenstechnik mitbringen. „Kollegen mit Ausdauer und Humor sind bei uns ebenfalls gern gesehen“, fügt Kenig mit einem Augenzwinkern hinzu.

Die Kolumbianerin Luz Alejandra Mapura Ramirez, M.Sc , promoviert seit Juni 2019 am Lehrstuhl zum Thema „Bestimmung von Stofftransportparameter in Trennapparaten basierend auf hydrodynamischen Analogien“. „Das ist eine wichtige und praxisrelevante Forschungsstudie und ich freue mich auf ein mögliches Interesse der Prozessindustrie“, so die Nachwuchswissenschaftlerin.

Mit Dr. Marco Vocciante von der Universität Genua forscht der mittlerweile sechste Gastwissenschaftler am Lehrstuhl von Eugeny Kenig. Kenig selbst kam Anfang der 1990er Jahre mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung als Gastwissenschaftler von Russland nach Deutschland und startete dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund, wo er auch habilitiert wurde. Marco Vocciante kam über das Förderprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nach Paderborn und beschäftigt sich bis Dezember 2019 mit der Modellierung von neuartigen Kissenplatten-Wärmeüberträgern: „Auch in Italien ist bekannt, dass die Universität Paderborn einige interdisziplinäre Forschungszentren ins Leben gerufen hat, darunter das „Paderborner Zentrum für Paralleles Rechnen“, das Forschungsaktivitäten in großen Bereichen der Ingenieurs- und Computerwissenschaften unterstützt“, erzählt der Gastwissenschaftler. „In der Arbeitsgruppe von Prof. Kenig habe ich ideale Gesprächspartner gefunden, an die ich mich wenden kann, um meine Kenntnisse im Bereich Computer Aided Engineering auszuweiten“, freut sich Vocciante auf die weitere Zusammenarbeit.

Weitere Informationen zur Forschung am Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik: mb.uni-paderborn.de/fluidverfahrenstechnik/forschung

Aktuelle Promotionsstellen am Lehrstuhl gibt es unter: mb.uni-paderborn.de/fluidverfahrenstechnik/stellenangebote

Text: Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-9942 Tue, 27 Aug 2019 08:57:32 +0200 Nachhaltige und verantwortungsbewusste Technik: Denkschule am 1. Oktober – Anmeldungen bis zum 16. September https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/nachhaltige-und-verantwortungsbewusste-technik-denkschule-am-1-oktober-anmeldungen-bis-zum-16-s-1/ Bereits zum vierten Mal in Folge veranstaltet das NRW-Forschungskolleg „Leicht – Effizient – Mobil“ am Dienstag, 1. Oktober, von 13 bis 18 Uhr die interdisziplinäre Denkschule an der Universität Paderborn. Thema der diesjährigen Veranstaltung, die im neuen ILH-Gebäude am Mersinweg 7 (Gebäude Y) stattfinden wird: „Nachhaltige und verantwortungsbewusste Technik - Sustainable and responsible Engineering“. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sollen Antworten zu den folgenden Fragen entwickelt werden: Vor welchen technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des globalen Klimawandels stehen wir? Können Hochschulen die richtigen Antworten liefern? Welche Verantwortung haben Ingenieurwissenschaftler*innen gegenüber der Zivilgesellschaft? Anmeldungen zur Denkschule sind bis zum 16. September über die Homepage des Forschungskollegs möglich: https://ilh.uni-paderborn.de/fk-leicht-effizient-mobil/denkschule-2019/ Bereits zum vierten Mal in Folge veranstaltet das NRW-Forschungskolleg „Leicht – Effizient – Mobil“ am Dienstag, 1. Oktober, von 13 bis 18 Uhr die interdisziplinäre Denkschule an der Universität Paderborn. Thema der diesjährigen Veranstaltung, die im neuen ILH-Gebäude am Mersinweg 7 (Gebäude Y) stattfinden wird: „Nachhaltige und verantwortungsbewusste Technik - Sustainable and responsible Engineering“. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sollen Antworten zu den folgenden Fragen entwickelt werden: Vor welchen technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des globalen Klimawandels stehen wir? Können Hochschulen die richtigen Antworten liefern? Welche Verantwortung haben Ingenieurwissenschaftler*innen gegenüber der Zivilgesellschaft? Anmeldungen zur Denkschule sind bis zum 16. September über die Homepage des Forschungskollegs möglich: https://ilh.uni-paderborn.de/fk-leicht-effizient-mobil/denkschule-2019/

Zum Auftakt hält Dr. Konrad Götz, Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main, einen Keynote-Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Behaviour Change im Mobilitätssektor – Beispiele erfolgreicher Konzepte“. Darüber hinaus werden zwei weitere Workshops zu Energieversorgungskonzepten für den Ausbau der Elektromobilität und dem Einsatz von nachwachsenden sowie alternativen Werkstoffen angeboten.

Die Denkschule ist ein Dialogforum, um den regelmäßigen Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Das in diesem Jahr ausgewählte Thema findet vor dem Hintergrund der „Fridays for Future“-Bewegung statt. Im Kolleg forschen die Fachbereiche Maschinenbau, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften zusammen, um gemeinsam ganzheitliche Lösungen für die Gesellschaft zu entwickeln. 

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news-9915 Fri, 09 Aug 2019 14:03:16 +0200 Neues Forschungsgebäude: Offizielle Einweihung am 12. September https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/neues-forschungsgebaeude-offizielle-einweihung-am-12-september/ Die Universität Paderborn wächst: Anfang des Jahres wurde der neue Forschungsbau des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH) fertiggestellt. Das Gebäude „Y“ beherbergt seitdem Wissenschaftler*innen verschiedener Lehrstühle: 11 Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften haben sich zusammengeschlossen, um interdisziplinär anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu betreiben. Am Donnerstag, 12. September, findet die offizielle Einweihung statt. Dazu wird es ein besonderes Programm geben. Ab 8 Uhr findet ein wissenschaftliches Kolloquium statt, ab 13 Uhr gibt es ein Industriekolloquium und ab 17 Uhr einen Festakt, bei dem u. a. Paderborns Bürgermeister Michael Dreier, Dr. Markus Merk, mehrfacher Weltschiedsrichter, die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer, Ralf Göttel, Vorstandsvorsitzender der BENTELER International AG, und Uni-Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf Grußworte sprechen werden. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, an dem Festakt teilzunehmen. Anmeldung und weitere Informationen unter: https://ilh.uni-paderborn.de/en/veranstaltungen/anmeldung/. Die Universität Paderborn wächst: Anfang des Jahres wurde der neue Forschungsbau des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH) fertiggestellt. Das Gebäude „Y“ beherbergt seitdem Wissenschaftler*innen verschiedener Lehrstühle: 11 Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften haben sich zusammengeschlossen, um interdisziplinär anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu betreiben. Am Donnerstag, 12. September, findet die offizielle Einweihung statt.

Dazu wird es ein besonderes Programm geben. Ab 8 Uhr findet ein wissenschaftliches Kolloquium statt, ab 13 Uhr gibt es ein Industriekolloquium und ab 17 Uhr einen Festakt, bei dem u. a. Paderborns Bürgermeister Michael Dreier, Dr. Markus Merk, mehrfacher Weltschiedsrichter, die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer, Ralf Göttel, Vorstandsvorsitzender der BENTELER International AG, und Uni-Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf Grußworte sprechen werden. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, an dem Festakt teilzunehmen. Anmeldung und weitere Informationen unter: https://ilh.uni-paderborn.de/en/veranstaltungen/anmeldung/.

Durch das Industriekolloquium führt die Moderatorin Julia Ures und begrüßt dabei u. a. Dr. Masahiko Mori, Aufsichtsratsvorsitzenden der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, und Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT. Wissenswertes über Kunststoffe und Metalle stellen Experten der Firmen BENTELER, Bond-Laminates und D&S Oberflächentechnik vor. In einem Podiumsgespräch, bei dem es um das ILH als strategischen Partner („Vom Geschäftsmodell bis zur Technologieinnovation“) geht, kommen Vertreter*innen der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld sowie des TecUps der Universität zu Wort. Vom Einsatz bis zum Recycling von Hybridstrukturen werden in der zweiten Vortragsreihe die Vorteile dieser innovativen Systeme durch Vertreter der Firmen BMW und CFK Valley Stade Recycling präsentiert. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion stellen die Firmen und Institutionen AIF, LOHR Technologies und ESM ihre Erfahrungen im Bereich Kooperation und Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vor.

„Leichtbau stellt ein herausragendes Zukunftsfeld für die industrielle Anwendung dar“, sagt Prof. Dr. Thomas Tröster, Vorstandsvorsitzender des ILH. Daher sei es wichtig, einen Überblick über Möglichkeiten und Herausforderungen zu geben, besonders für KMUs. Parallel zu den Vorträgen und Podiumsdiskussionen gibt es eine Ausstellung, bei der sich Unternehmen mit Maschinen, Karosserie- und Hybridbauteilen sowie innovativen Werkstoffen präsentieren. In einer Start-up Area stellen junge Selbstständige Gründungsideen und Visionen vor.

Gebäude „Y“

Das Gebäude „Y“ befindet sich auf dem Gelände zwischen Südring und Mersinweg. Baubeginn war im Juli 2017, die Fertigstellung erfolgte Anfang 2019. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 18 Millionen Euro. In dem neuen Forschungsbau sind auf einer Nutzfläche von rund 5.730 Quadratmetern eine Technikhalle, Labore, Büros und Besprechungsräume entstanden. Die exzellente Ausstattung ermöglicht die interdisziplinäre Forschung zu hybridem Leichtbau und Additiver Fertigung, die die Besonderheit des Forschungsbaus und des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen ausmacht.

Hybridsysteme haben großes Potenzial für einen ganzheitlichen Leichtbauansatz und ermöglichen signifikante Energie- und Kosteneinsparungen. Solche Systeme entstehen aus der Kombination von artverschiedenen Materialien wie Metallen oder faserverstärkten Kunststoffen innerhalb eines Bauteils. Das ermöglicht eine optimale Belastungsanpassung und damit extrem leichte Komponenten. Neben der dadurch bewirkten hohen Ressourceneffizienz können aber auch zusätzliche Eigenschaften wie z. B. eine hohe Korrosionsbeständigkeit gewährleistet werden. Aufgrund der vielfältigen Kompetenzen in Bezug auf Werkstoffe, Oberflächen oder Fertigungstechnologien, die für die Erforschung und Entwicklung der Hybridsysteme erforderlich sind, verfolgt das ILH einen stark interdisziplinären Ansatz. So verbindet das Forschungsgebäude verschiedene Lehrstühle und Bereiche, wie Werkstoffwissenschaften, Produktions- und Fügetechnik, Chemie und Physik, und ermöglicht dadurch eine neue Art der fachübergreifenden Zusammenarbeit.

Das Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen

Das ILH wurde im Herbst 2012 gegründet und befasst sich mit Hybridbauweisen, die einen kostengünstigen und damit großserientauglichen Extremleichtbau ermöglichen. Am Institut haben sich 11 Arbeitsgruppen aus verschiedenen Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften zusammengeschlossen, um interdisziplinär anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu betreiben. Die Universität Paderborn bündelt bei der zentralen wissenschaftlichen Einheit die Kompetenzen mehrerer Fakultäten.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-9913 Wed, 07 Aug 2019 09:41:04 +0200 Zehn Jahre Additive Fertigung an der Universität Paderborn: Fachkonferenz zur Industrialisierung am 26. und 27. September https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/zehn-jahre-additive-fertigung-an-der-universitaet-paderborn-fachkonferenz-zur-industrialisierung-am/ Vor zehn Jahre wurde das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn gegründet. Aus diesem Anlass findet am 26. und 27. September eine Fachkonferenz zum Thema Additive Fertigung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.10-years-dmrc.com Auf dem Programm stehen u. a. Diskussionsrunden und Keynotes mit und von Vertretern aus Wirtschaft, Industrie und Verbänden, wie z. B. Porsche, Boeing, Siemens und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Aber auch kleine und Mittelständische Unternehmen aus der Region OWL zeigen, wie sie die Technologie erfolgreich und gewinnbringend implementieren konnten. Darüber hinaus wird Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister des Landes NRW, einen Vortrag über „Additive Fertigung als Treiber für die lokale und europäische Wirtschaft“ halten. Dr.-Ing. Christian-Friedrich Lindemann, Geschäftsführer des DMRC, erklärt: „Im Rahmen der Konferenz möchten wir gerne Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und den verschiedenen Gremien und Verbänden miteinander vernetzen. Unser Ziel war es, die Veranstaltung für Einsteiger*innen, aber auch für Technologieexpert*innen aus Industrie und Wissenschaft gleichermaßen interessant zu gestalten.“ Vor zehn Jahre wurde das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn gegründet. Aus diesem Anlass findet am 26. und 27. September eine Fachkonferenz zum Thema Additive Fertigung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.10-years-dmrc.com

Auf dem Programm stehen u. a. Diskussionsrunden und Keynotes mit und von Vertretern aus Wirtschaft, Industrie und Verbänden, wie z. B. Porsche, Boeing, Siemens und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Aber auch kleine und Mittelständische Unternehmen aus der Region OWL zeigen, wie sie die Technologie erfolgreich und gewinnbringend implementieren konnten. Darüber hinaus wird Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister des Landes NRW, einen Vortrag über „Additive Fertigung als Treiber für die lokale und europäische Wirtschaft“ halten. Dr.-Ing. Christian-Friedrich Lindemann, Geschäftsführer des DMRC, erklärt: „Im Rahmen der Konferenz möchten wir gerne Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und den verschiedenen Gremien und Verbänden miteinander vernetzen. Unser Ziel war es, die Veranstaltung für Einsteiger*innen, aber auch für Technologieexpert*innen aus Industrie und Wissenschaft gleichermaßen interessant zu gestalten.“

Nach jeder Session können die Teilnehmer*innen direkt mit den Technologieexperten im Rahmen einer interaktiven Podiumsdiskussion in Kontakt treten. Hervorzuheben ist auch die Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen verschiedener Verbände und Arbeitsgruppen am zweiten Tag der Fachkonferenz. Ausgehend vom erreichten Status quo soll hier eine gebündelte Strategie von Anwender*innen, Forscher*innen und Verbänden diskutiert werden. Während der Konferenz gibt es mehrere Gelegenheiten, die Produktionsanlagen und die Labore der Universität Paderborn zu besichtigen. Hierzu gehören assoziierte Lehrstühle, das DMRC sowie das neue Gebäude des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH). Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Instituten bietet weitere Forschungsmöglichkeiten und vervollständigt die Prozesskette im Bereich der Additiven Fertigung von der Ausgangswerkstoffherstellung über die Konstruktion bzw. Fertigung bis hin zur mechanischen Nachbearbeitung.

Über das DMRC

Das DMRC ist eine industriell geprägte Forschungseinrichtung an der Universität Paderborn mit dem Ziel, die additiven Fertigungsverfahren zu industrialisieren. Im DMRC bearbeiten 29 Industrieunternehmen und 14 verschiedene Professoren aus 3 Fakultäten alle Fragestellungen rund um das Thema der Additiven Fertigung. Die Industriepartner sowie öffentliche Förderorganisationen finanzieren (gemeinsam) die Forschungsprojekte. Darüber hinaus werden sämtliche DMRC-Projekte durch die Industriepartner gesteuert und kontrolliert. Dies erlaubt es allen Partnern, einen größtmöglichen Nutzen mit dem DMRC zu generieren – speziell im Rahmen von Forschungsvorhaben.

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news-9912 Tue, 06 Aug 2019 08:23:29 +0200 Neuer Helfer https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/neuer-helfer/ Themenspecial „Künstliche Intelligenz“ Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wissenschaftsjahr dreht sich 2019 alles um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Schon heute bestimmen Anwendungen, die auf Digitalisierung und Maschinellem Lernen beruhen, weite Bereiche unseres Lebens: Von virtuellen Assistenzsystemen über Industrieroboter bis hin zu humanoiden Pflegekräften – die intelligenten Maschinen nehmen uns viel Arbeit ab. Wie diese Systeme funktionieren und welche gesellschaftlichen Implikationen es dabei gibt, erörtern Paderborner Wissenschaftler*innen im Rahmen eines Themenspecials. Dabei liegt der Fokus auf ihrer Forschung, mit der sie die Entwicklung mitgestalten. Wie Künstliche Intelligenz Unternehmen und Einsatzkräfte unterstützen kann Von den einen werden qualitativ hochwertige Produkte erwartet, die effizient und ressourcenschonend produziert sind und im globalen Wettbewerb bestehen, bei den anderen geht es im Zweifelsfall um Leben und Tod: Industrieunternehmen und Einsatzkräfte des Zivil- und Katastrophenschutzes stehen unter enormem Druck. Prof. Dr.-Ing. Rainer Koch und sein Team vom Fachgebiet „Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung“ der Universität Paderborn erforschen, wie sich Konstruktions- und Planungsprozesse in der Industrie sowie im Zivil- und Katastrophenschutz durch den Einsatz von Informationstechnologien optimieren lassen. Dabei könnte Künstliche Intelligenz künftig eine wichtige Rolle spielen und Unternehmen wie Einsatzkräfte entlasten. Themenspecial „Künstliche Intelligenz“

Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wissenschaftsjahr dreht sich 2019 alles um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Schon heute bestimmen Anwendungen, die auf Digitalisierung und Maschinellem Lernen beruhen, weite Bereiche unseres Lebens: Von virtuellen Assistenzsystemen über Industrieroboter bis hin zu humanoiden Pflegekräften – die intelligenten Maschinen nehmen uns viel Arbeit ab. Wie diese Systeme funktionieren und welche gesellschaftlichen Implikationen es dabei gibt, erörtern Paderborner Wissenschaftler*innen im Rahmen eines Themenspecials. Dabei liegt der Fokus auf ihrer Forschung, mit der sie die Entwicklung mitgestalten.

Wie Künstliche Intelligenz Unternehmen und Einsatzkräfte unterstützen kann

Von den einen werden qualitativ hochwertige Produkte erwartet, die effizient und ressourcenschonend produziert sind und im globalen Wettbewerb bestehen, bei den anderen geht es im Zweifelsfall um Leben und Tod: Industrieunternehmen und Einsatzkräfte des Zivil- und Katastrophenschutzes stehen unter enormem Druck. Prof. Dr.-Ing. Rainer Koch und sein Team vom Fachgebiet „Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung“ der Universität Paderborn erforschen, wie sich Konstruktions- und Planungsprozesse in der Industrie sowie im Zivil- und Katastrophenschutz durch den Einsatz von Informationstechnologien optimieren lassen. Dabei könnte Künstliche Intelligenz künftig eine wichtige Rolle spielen und Unternehmen wie Einsatzkräfte entlasten.

Durchblick im Daten-Dschungel

In Konstruktions- und Planungsprozessen von Unternehmen werden Daten generiert, die durch vernetzte Systeme abruf- und auswertbar sind und gewinnbringend eingesetzt werden können. Doch es gibt ein Problem: Das menschliche Gehirn hat Schwierigkeiten, Muster und Strukturen in großen Datenmengen zu erkennen. Hier kommt Künstliche Intelligenz ins Spiel: „Künstliche Intelligenz ist in der Lage, in großen Datenmengen Muster und Zusammenhänge zu erfassen. So lassen sich industrielle Prozessdaten gezielt auswerten. Darauf aufbauend kann ein Unternehmen seine Produktionsabläufe optimieren, effizienter arbeiten und Ressourcen schonen“, erläutert Rainer Koch.

3D-Druck mithilfe von Künstlicher Intelligenz

Schon heute lässt sich das sogenannte „Maschinelle Lernen“ in der Industrie einsetzen – etwa in der additiven Fertigung, auch bekannt als 3D-Druck. Beim Maschinellen Lernen, einem Teilgebiet von Künstlicher Intelligenz, trifft eine KI auf Basis von Daten Entscheidungen. „In der additiven Fertigung können mit Künstlicher Intelligenz beispielsweise kleinste Fehler während der Fertigung erkannt werden. Daneben kann eine KI aus den vorherrschenden Umständen bei der Produktion und der Nutzung eines Bauteils vorhersagen, ob und wo Fehler zu erwarten sind“, erklärt Koch und ergänzt: „Künstliche Intelligenz kann außerdem helfen, die Prozesse der additiven Fertigung zu unterstützen, indem etwa der Bauraum automatisch nach zuvor definierten Anforderungen wie Oberflächengüte, Steifigkeit oder Festigkeit genutzt wird.“

Im Forschungsprojekt „OptiAMix“ entwickeln Koch und sein Team durchgängig automatisierte Produktentstehungsprozesse für additiv gefertigte Bauteile. Dabei setzen sie zukünftig auch auf Künstliche Intelligenz: „In unserem Projekt werden verschiedene KI-gestützte Verfahren evaluiert, um z.B. Bauteile effizienter auswählen zu können“, so Koch.

Im Einsatzfall werden ausgewertete Social-Media-Daten bereitgestellt

Wie in der industriellen Produktion kann Künstliche Intelligenz auch im Zivil- und Katastrophenschutz helfen. Rainer Koch: „KI-Systeme können den Entscheidungsprozess unterstützen, indem sie im Hintergrund Datenmengen auswerten, die den Einsatzkräften vor Ort nicht zur Verfügung stehen oder die zu komplex sind, um sie in kurzer Zeit zu berücksichtigen.“ Ein konkretes Anwendungsbeispiel bietet Social Media mit Facebook, Twitter und Co.: Hier lassen sich mithilfe von Künstlicher Intelligenz während eines Einsatzes Daten von öffentlich zugänglichen Nachrichten klassifizieren und clustern. „Wenn in Großschadenslagen die Aktivität in sozialen Medien steigt, können Einsatzkräfte über KI auf bereits ausgewertete Social Media-Informationen zurückgreifen. So werden sie vor Ort nicht mit ungeordneten Informationen überflutet und sind weiter handlungsfähig“, erklärt der Wissenschaftler.

Künftig wäre auch ein Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Vorhersagezwecken in der zivilen Gefahrenabwehr denkbar, so Koch: „Eine KI kann auf Basis von Sensordaten einschätzen, welche Schäden und Einsätze wann und wo zu erwarten sind und so die Einsatzkräfte bereits auf den Weg schicken, bevor der Schadensfall eintritt.“

Im Forschungsprojekt „ANYWHERE“ nutzen Koch und seine Kollegen Künstliche Intelligenz bereits, um Daten für Vorhersagen auszuwerten. Im Projekt wird eine gesamteuropäische Plattform mit einer Reihe von Tools entwickelt. Sie soll es Behörden und Katastrophenschutzorganisationen künftig ermöglichen, extreme Klima- und Wettersituationen frühzeitiger als bislang vorab zu identifizieren. „Im Projekt werten wir mithilfe von KI nutzergenerierte Daten aus. Die KI klassifiziert eintreffende, vom Bürger bereitgestellte Informationen und verknüpft sie mit weiteren, über die ANYWHERE-Plattform verfügbaren Ereignisdaten. Das Ziel ist es, sicherheitskritische Auswirkungen vorherzusagen und die Gefahrenabwehr vorzubereiten“, führt Koch aus.

Künstliche Intelligenz kann Kreativität und situatives Handeln nicht ersetzen

KI-Systeme, die systematisch Daten auswerten, bieten Unternehmen und Einsatzkräften also neue Möglichkeiten. Durch Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz entstehen auch in der Robotik neue Möglichkeiten. „Sie wird in der Industrie bereits eingesetzt, um etwa Transport-, Lager und Produktionssysteme zu optimieren. Im Zivil- und Katastrophenschutz wiederum können Roboter auf Basis geeigneter Einsatzdaten teilautonom handeln und Einsatzkräfte unterstützen – gerade in für Menschen gefährlichen Situationen“, erläutert Koch.

Dass Künstliche Intelligenz den Menschen eines Tages überflüssig macht, hält der Wissenschaftler aber für ausgeschlossen: „Ingenieure müssen Entscheidungen treffen und führen in der Konstruktion und Planung einen kreativen Prozess aus. KI kann bei Aufgabenstellungen unterstützen, nicht aber die Kreativität eines Ingenieurs ersetzen. Im Zivil- und Katastrophenschutz ist es ähnlich: Während eines Einsatzes müssen Einsatzkräfte situativ schnell Entscheidungen treffen und intuitiv auf neue Situationen reagieren. Das kann absehbar nicht durch KI ersetzt werden. Außerdem müssen Einsatzkräfte Standardprozeduren einschließlich spontan erforderlicher Abweichungen generell ohne IT-Unterstützung beherrschen. Durch die Vielzahl möglicher Variablen, die sich bei einem Einsatz ergeben, dürfte es auch schwierig sein, von KI-Systemen situationsspezifische Handlungsempfehlungen zu erhalten.“

Künstliche Intelligenz detailliert erforschen und behutsam einsetzen

Rainer Koch plädiert dafür, Künstliche Intelligenz behutsam anzuwenden – insbesondere in sensiblen Bereichen: „In Unternehmen müssen Entscheidungen transparent und nachvollziehbar sein. Wenn der Konstruktions- und Planungsprozess durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz komplexer wird, muss gerade in sicherheitskritischen Bereichen gewährleistet sein, dass die Technologie nicht oder nur eingeschränkt autonom handelt und Gründe für dieses Handeln stets unmittelbar nachvollziehbar sind. In der zivilen Gefahrenabwehr wiederum wird der Einsatz von KI vielfach noch erforscht. Hier müssen Chancen erst noch geschaffen und Risiken reduziert werden, damit marktreife, für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben angepasste KI-Lösungen bereitgestellt werden können.“

Text: Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

Lesen Sie mehr zum Thema Künstliche Intelligenz:
Mit Szenariotechnik zum Mitarbeiter 4.0 – Wissenschaftler der Universität Paderborn untersuchen Industrie 4.0 im Smart Automation Laboratory

 

 

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news-9908 Fri, 26 Jul 2019 10:26:21 +0200 Neues Institut für die Technologie der Zukunft https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/neues-institut-fuer-die-technologie-der-zukunft/ Universität Paderborn bündelt Kompetenzen auf dem Gebiet der Additiven Fertigung Die Universität Paderborn hat mit dem neuen „Paderborner Institut für Additive Fertigung“, kurz PIAF, eine zentrale wissenschaftliche Einheit eingerichtet, die der wachsenden Bedeutung der Additiven Fertigung – umgangssprachlich auch 3D-Druck genannt – Rechnung trägt. Dabei handelt es sich um eine Kerntechnologie für die industrielle Produktion der Zukunft mit bisher ungeahnten Möglichkeiten, insbesondere im Zusammenhang mit Industrie 4.0. An dem Institut werden zahlreiche Kompetenzen gebündelt: Wissenschaftler*innen der Fakultäten für Maschinenbau, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften sowie Elektrotechnik, Informatik und Mathematik arbeiten interdisziplinär zusammen, um die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung sowie den Transfer in die industrielle Praxis voranzutreiben. An den Innovationsvorhaben sind auch namhafte Partner aus Wissenschaft und Industrie beteiligt, die den trans- und interdisziplinären Charakter des Instituts verstärken. „Die Additive Fertigung ermöglicht in vielen Fällen eine effizientere Herstellung von hochwertigeren Bauteilen und Produkten. Durch den flexiblen Einsatz ist sie für viele Branchen und Anwendungen interessant. Insbesondere weil sie die wirtschaftliche Herstellung von kleinen Stückzahlen oder sehr komplexen Bauteilen erlaubt. Die Herausforderungen, um diese Technologie industriell zu etablieren, sind vielfältig und reichen von der Materialentwicklung über die Konstruktion und den Bauprozess bis zur softwaretechnischen Prozesssteuerung“, sagt Prof. Dr. Hans-Joachim Schmid, Gründungs-Vorstandsvorsitzender des PIAF. Universität Paderborn bündelt Kompetenzen auf dem Gebiet der Additiven Fertigung

Die Universität Paderborn hat mit dem neuen „Paderborner Institut für Additive Fertigung“, kurz PIAF, eine zentrale wissenschaftliche Einheit eingerichtet, die der wachsenden Bedeutung der Additiven Fertigung – umgangssprachlich auch 3D-Druck genannt – Rechnung trägt. Dabei handelt es sich um eine Kerntechnologie für die industrielle Produktion der Zukunft mit bisher ungeahnten Möglichkeiten, insbesondere im Zusammenhang mit Industrie 4.0. An dem Institut werden zahlreiche Kompetenzen gebündelt: Wissenschaftler*innen der Fakultäten für Maschinenbau, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften sowie Elektrotechnik, Informatik und Mathematik arbeiten interdisziplinär zusammen, um die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung sowie den Transfer in die industrielle Praxis voranzutreiben. An den Innovationsvorhaben sind auch namhafte Partner aus Wissenschaft und Industrie beteiligt, die den trans- und interdisziplinären Charakter des Instituts verstärken.

„Die Additive Fertigung ermöglicht in vielen Fällen eine effizientere Herstellung von hochwertigeren Bauteilen und Produkten. Durch den flexiblen Einsatz ist sie für viele Branchen und Anwendungen interessant. Insbesondere weil sie die wirtschaftliche Herstellung von kleinen Stückzahlen oder sehr komplexen Bauteilen erlaubt. Die Herausforderungen, um diese Technologie industriell zu etablieren, sind vielfältig und reichen von der Materialentwicklung über die Konstruktion und den Bauprozess bis zur softwaretechnischen Prozesssteuerung“, sagt Prof. Dr. Hans-Joachim Schmid, Gründungs-Vorstandsvorsitzender des PIAF.

Geschäftsführer Dr. Christian Lindemann erklärt: „Unsere Arbeit zielt auf die Entstehung von Innovationen entlang der gesamten Prozesskette ab. Das umfasst Werkzeuge der Produktentwicklung, angepasste Produktionsplanung, Produktionsvorbereitung, den gesamten additiven Fertigungsprozess und die Nachbearbeitung.“

Um eine bestmögliche Weiterentwicklung der Additiven Fertigung für die Industrie zu bewerkstelligen, werden Methoden des Maschinenbaus wie die Verfahrens- und Reglungstechnik mit denen der Softwareentwicklung sowie der Chemie und Physik kombiniert. „Diese besondere Interdisziplinarität fördert nicht nur die fakultätsübergreifende Forschung, sondern vor allem auch den Wissens- und Technologietransfer für Gesellschaft und Wirtschaft“, sagt Simone Probst, Vizepräsidentin der Universität.

„Die Forschungsergebnisse fließen direkt in die Lehre ein. Insofern hilft das Institut mit seiner außergewöhnlichen Forschungsstärke auch, Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden, die mit dieser wichtigen Zukunftstechnologie eng vertraut sind“, ergänzt Prof. Schmid.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-9871 Fri, 12 Jul 2019 10:33:55 +0200 Das Sommerfest des Maschinenbaus https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/das-sommerfest-des-maschinenbaus/ Das alljährliche Sommerfest der Fachschaft Maschinenbau, der HG Wing und der Fakultät Maschinenbau ist die sogenannte SAU. Bei strahlendem Sonnenschein wurde nicht nur gefeiert und getanzt, sondern auch der IGEL, ein Preis der Studierenden für besondere Leistungen rund ums Maschinenbaustudium, überreicht. Das alljährliche Sommerfest der Fachschaft Maschinenbau, der HG Wing und der Fakultät Maschinenbau ist die sogenannte SAU. Bei strahlendem Sonnenschein wurde nicht nur gefeiert und getanzt, sondern auch der IGEL, ein Preis der Studierenden für besondere Leistungen rund ums Maschinenbaustudium, überreicht. In diesem Jahr haben die Studierenden Prof. Dr.-Ing. Gunter Kullmer für seine hervorragende Lehrleistung als Preisträger ausgewählt. Im Rahmen des Sommerfestes wurde ebenfalls Prof. Dr.-Ing. Detmar Zimmer für das 25-jährige Jubiläum an der Fakultät Maschinenbau vom Dekan Prof. Dr.-Ing. habil. Mirko Schaper geehrt.

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news-9863 Thu, 27 Jun 2019 13:13:34 +0200 Call for Ideas 2019: Die Sieger stehen fest https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/call-for-ideas-2019-die-sieger-stehen-fest/ Am Montag, 24. Juni, pitchten die zehn Finalisten aus Ostwestfalen-Lippe im Forum der VerbundVolksbank OWL eG um den Sieg des Ideenwettbewerbs „Call for Ideas 2019“. Hierzu luden das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) und die VerbundVolksbank OWL eG gemeinsam ein. Die zehn überzeugendsten Ideengeber stellten in jeweils fünf Minuten ihre Geschäftsidee vor einer hochkarätigen Jury vor. Am Montag, 24. Juni, pitchten die zehn Finalisten aus Ostwestfalen-Lippe im Forum der VerbundVolksbank OWL eG um den Sieg des Ideenwettbewerbs „Call for Ideas 2019“. Hierzu luden das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) und die VerbundVolksbank OWL eG gemeinsam ein. Die zehn überzeugendsten Ideengeber stellten in jeweils fünf Minuten ihre Geschäftsidee vor einer hochkarätigen Jury vor.

Eingangs begrüßten Karl-Heinz-Rawert, Vorstandsmitglied der VerbundVolksbank OWL eG, sowie Prof. Dr. Rüdiger Kabst, wissenschaftlicher Leiter des TecUP und Lehrstuhlinhaber International Business der Universität Paderborn, das zahlreich erschienene Publikum zum Finale des diesjährigen Ideenwettbewerbs. Die anschließenden fünfminütigen „Pitches“ begeisterten Jury und Publikum gleichermaßen. Jurorin Dr. Eva Jakob zeigte sich begeistert: „Die Qualität der Pitches hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Besonders begeistert hat mich die große Anzahl an Teilnehmern und das enorme Interesse für soziale Unternehmensideen.“

Die Jurymitglieder Julia Hambrock (Unternehmensnachfolgerin, Heiga Transporte Karl Immig GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Ingo Ballschmieter (Dekan Fachbereich Wirtschaft, FHM Bielefeld), Frank Tripp (actidoo), Dr. Eva Alexandra Jakob (TecUP) und Lena Hartmann (VerbundVolksbank OWL) kürten schließlich „Perksify“ zum Sieger des „Call for Ideas 2019“. Mit seiner Software „Perksify“, die das Management von Mitarbeitervorteilen erleichtern soll, konnte sich Maximilian Fleitmann gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und bekam den auf 1.000 Euro dotierten Preis verliehen. Den zweiten Platz belegte das Team von „RePowder“, bestehend aus Moritz Neuser, Prathannaa Packiyarajah, Dennis Milaege und Martin Lauth, mit einem Recyclingkonzept für die additive Fertigung. Auch Timo Mechsner und sein Team von „AXOVISION“ konnten die Jury mit ihrer Idee, die bei der Aktienanalyse auf künstliche Intelligenz setzt, überzeugen und belegten den dritten Platz. Der Sonderpreis für die Sozialidee ging dieses Jahr an Lucas Pieper mit „Dental Aid“, welches das Ziel verfolgt dentales Equipment in Schwellen- und Entwicklungsländer zu bringen.

Neben dem Preisgeld bietet sich den Finalisten vor allem die Möglichkeit, ihre jeweilige Businessidee als Gründer mit der Unterstützung von TecUP und der Verbund-Volksbank OWL auch in die Tat umzusetzen. Für eine erste Finanzierungshilfe zur Unternehmensgründung bietet TecUP, als akkreditierter Netzwerkpartner, u. a. Hilfestellung bei der Beantragung und Vergabe des „Gründerstipendium.NRW“ an. Gründer können mit monatlich 1.000 Euro bis zu einem Jahr lang gefördert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen will jungen Unternehmen so den Rücken freihalten, damit sie sich auf ihre innovative Geschäftsidee konzentrieren können.

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news-9861 Wed, 26 Jun 2019 08:00:01 +0200 EFRE.NRW-Projekt „Hochleistungsbonden“ erfolgreich abgeschlossen https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/efrenrw-projekt-hochleistungsbonden-erfolgreich-abgeschlossen/ Die steigende Stromdichte in zukünftigen Leistungshalbleiterchips erfordert eine Erhöhung des elektrischen Leitungsquerschnitts innerhalb von Leistungsmodulen. Das elektrische Kontaktieren der Chips erfolgt durch das sogenannte „Ultraschalldrahtbonden“. Dieses Fertigungsverfahren wurde nun im Rahmen des durch EFRE.NRW innerhalb des Leitmarktwettbewerbs Produktion.NRW geförderten Projekts „Hochleistungsbonden in energieeffizienten Leistungshalbleitermodulen“ in einer Kooperation zwischen der Hesse GmbH (Paderborn), der Infineon Technologies AG (Warstein) sowie dem Lehrstuhl für Dynamik und Mechatronik der Universität Paderborn innerhalb von 3 Jahren (1.4.2016-31.3.2019) weiterentwickelt. Die steigende Stromdichte in zukünftigen Leistungshalbleiterchips erfordert eine Erhöhung des elektrischen Leitungsquerschnitts innerhalb von Leistungsmodulen. Das elektrische Kontaktieren der Chips erfolgt durch das sogenannte „Ultraschalldrahtbonden“. Dieses Fertigungsverfahren wurde nun im Rahmen des durch EFRE.NRW innerhalb des Leitmarktwettbewerbs Produktion.NRW geförderten Projekts „Hochleistungsbonden in energieeffizienten Leistungshalbleitermodulen“ in einer Kooperation zwischen der Hesse GmbH (Paderborn), der Infineon Technologies AG (Warstein) sowie dem Lehrstuhl für Dynamik und Mechatronik der Universität Paderborn innerhalb von 3 Jahren (1.4.2016-31.3.2019) weiterentwickelt.

Es wurde ein neu konzipiertes Schwingsystems aufgebaut, das durch mehrdimensionale multifrequente Anregung genügend Ultraschallleistung bereitstellt, um Kupferhalbzeuge mit größerem Querschnitt (bis zu 3 mm2 statt bisher 0,3 mm2) zuverlässig anzubinden. Die notwendige Ultraschallleistung (bis zu 300 W) wird dabei schonend und effizient in die Verbindungsstelle eingebracht, ohne Beschädigungen hervorzurufen. Es ist zudem gelungen, den Lötprozess beim Setzen von Steckern in Leistungshalbleitermodulen zu substituieren. Dadurch kann der Wirkungsgrad von Leistungshalbleitermodulen zukünftig weiter gesteigert werden und damit zu einer effizienteren Energieversorgung beitragen.

Es ist zu erwarten, dass durch den neuen Hochleistungsbondprozess die Flexibilität des Verfahrens und die Zuverlässigkeit von Leistungshalbleitermodulen weiter erhöht werden können, indem z. B. Bondverbindungen auf dynamisch weichen oder empfindlichen Untergründen prozesssicher durchgeführt werden können. Dadurch wird die Effizienz des Herstellprozesses gesteigert und es werden Ressourcen geschont. Die wissenschaftlich-technischen Erkenntnisse und Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit in Form von Präsentationen und Veröffentlichungen auf Fachtagungen und in Fachzeitschriften vorgestellt. Zwei auf den Projektergebnissen basierende Dissertationsschriften sind in Vorbereitung.

Möglich wurde der Projekterfolg durch die konsequent modellbasierte Entwicklung von Ultraschallschwingern und Bondwerkzeugen bis hin zur modellbasierten Wahl der Bondparameter in enger Zusammenarbeit von Universität und Firmen. Im Nachgang zum Projekt wird derzeit die Entwicklung eines serientauglichen Geräts auf Basis des im Projekt erstellten Prototyps geprüft. Darüber hinaus haben sich die Projektpartner weiter gut vernetzt und die Zusammenarbeit wird derzeit in drei bilateralen und in einem öffentlich geförderten Großprojekt (EU-ECSEL „Power2Power“) fortgesetzt. Mit dem neuartigen Verfahren wird es möglich sein, neue Generationen von hochqualitativen Leistungshalbleitermodulen effizient und ressourcenschonend in NRW zu entwickeln und auf Maschinen „Made in NRW“ herzustellen.

Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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news-9859 Tue, 25 Jun 2019 08:43:11 +0200 UPBRacing Team beim vierten VDI-Racing-Camp OWL: drei Tage Testen mit 500 Studierenden am Bilster Berg https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/upbracing-team-beim-vierten-vdi-racing-camp-owl-drei-tage-testen-mit-500-studierenden-am-bilster-be/ Einen Teilnehmerrekord verzeichnete der Verein Deutscher Ingenieure, Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe (VDI OWL), im Jubiläumsjahr zum 125-jährigen Bestehen: An die 60 Hochschulgruppen meldeten sich zum vierten VDI-Racing-Camp OWL an; 20 ausgewählte Studierenden-Teams konnten sich jetzt am Bilster Berg in Bad Driburg mit ihren selbstentwickelten Rennboliden ausprobieren. Dabei war auch das UPBracing Team der Universität Paderborn. Dank guter Rahmenbedingungen bietet das Racing-Camp eine ideale Vorbereitung auf die Formula Student Saison 2019. Auf den internationalen Design- und Konstruktions-Wettbewerben in Ungarn, Spanien, Deutschland und Österreich werden neben der Leistungsfähigkeit und Qualität der Rennwagen auch das Design, die Kosten und die Businesspläne bewertet. Am Bilster Berg waren diesmal die Hälfte der Prototypen mit elektrischem Antrieb ausgestattet, die andere Hälfte mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Einen Teilnehmerrekord verzeichnete der Verein Deutscher Ingenieure, Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe (VDI OWL), im Jubiläumsjahr zum 125-jährigen Bestehen: An die 60 Hochschulgruppen meldeten sich zum vierten VDI-Racing-Camp OWL an; 20 ausgewählte Studierenden-Teams konnten sich jetzt am Bilster Berg in Bad Driburg mit ihren selbstentwickelten Rennboliden ausprobieren. Dabei war auch das UPBracing Team der Universität Paderborn. 

Dank guter Rahmenbedingungen bietet das Racing-Camp eine ideale Vorbereitung auf die Formula Student Saison 2019. Auf den internationalen Design- und Konstruktions-Wettbewerben in Ungarn, Spanien, Deutschland und Österreich werden neben der Leistungsfähigkeit und Qualität der Rennwagen auch das Design, die Kosten und die Businesspläne bewertet. Am Bilster Berg waren diesmal die Hälfte der Prototypen mit elektrischem Antrieb ausgestattet, die andere Hälfte mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren.

Zum ersten Mal lief das VDI-Racing-Camp OWL dank des Hauptsponsors norelem aus Markgröningen, einem Experten für Normteile, und des weiteren Sponsors, dSpace aus Paderborn, über drei Tage. Rund 500 Studierende von Hochschulen aus allen Bundesländern campierten direkt an der Teststrecke. Studentinnen und Studenten aus den Bereichen Maschinenbau, Mathematik, Elektronik und Betriebswirtschaft hatten nach monatelanger Arbeit dem Camp entgegen gefiebert. In fachübergreifenden Teams hatten sie eigenverantwortlich und selbstorganisiert komplett neue, einsitzige Rennwagen entwickelt und als Prototyp realisiert. Jetzt wurden die Ergebnisse ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit präsentiert und ausprobiert: flache, schnelle Flundern auf breiten Reifen mit Fahrzeugteilen aus Carbon und anderem leichten, langlebigen oder recyclingfähigen Material.

Teams aus Paderborn und Lemgo dabei

Am Bilster Berg wurden die Boliden auf Herz und Nieren, auf Antriebskraft und Kurvenverhalten, Funktionsweise des Bordcomputers, Wendigkeit und Windschlüpfigkeit getestet. Unter den Zuschauerblicken wurden Beschleunigungsrennen, Querbeschleunigungsparcours, Showfahrten,  Handlingparcours und Regenfahrten absolviert. Darüber hinaus wurden Workshops zu 3D-Druck oder Elektromobilität belegt. Mit dabei waren erneut das UPBracing Team von der Universität Paderborn und das OWL Racing-team von der Hochschule OWL (Standort Lemgo).

Letztere hatten diesmal Pech: Die neuen Akkus für das Batterie-betriebene Gefährt trafen nicht rechtzeitig ein. „Wir sammeln Erfahrungen und schauen bei den anderen“, nahmen es Fabio Welslau, Chris Lindhorst und Lisa Picherer äußerlich gelassen. Im nächsten Jahr können die Studierenden erneut ihr Glück versuchen: Auch 2020 wird die VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik mit Unterstützung des VDI-OWL ein Racing-Camp veranstalten.

Text: VDI OWL

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news-9846 Thu, 13 Jun 2019 08:41:18 +0200 Viertes VDI OWL Racing Camp mit 23 Studierendenteams am Bilster Berg https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/viertes-vdi-owl-racing-camp-mit-23-studierendenteams-am-bilster-berg/ Praxistest für die Formula Student Germany Bielefeld/Bad Driburg. Die guten Rahmenbedingungen haben sich herumgesprochen: An die 60 Anmeldungen von Hochschulgruppen zum vierten VDI OWL Racing Camp verzeichnete der Verein Deutscher Ingenieure, Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe (VDI OWL), dieses Jahr. 23 ausgewählte Studierenden-Teams aus ganz Deutschland können sich Mitte Juni drei Tage lang am Bilster Berg in Bad Driburg mit ihren selbstentwickelten Rennboliden auf die große Leistungsschau am Hockenheimring vorbereiten. Die Hälfte der Prototypen ist diesmal mit elektrischem Antrieb ausgestattet, die andere Hälfte mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Besucher können vom 14. bis 16. Juni 2019 die Testrennen und Geschicklichkeitsparcours beobachten. Praxistest für die Formula Student Germany

Bielefeld/Bad Driburg. Die guten Rahmenbedingungen haben sich herumgesprochen: An die 60 Anmeldungen von Hochschulgruppen zum vierten VDI OWL Racing Camp verzeichnete der Verein Deutscher Ingenieure, Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe (VDI OWL), dieses Jahr. 23 ausgewählte Studierenden-Teams aus ganz Deutschland können sich Mitte Juni drei Tage lang am Bilster Berg in Bad Driburg mit ihren selbstentwickelten Rennboliden auf die große Leistungsschau am Hockenheimring vorbereiten. Die Hälfte der Prototypen ist diesmal mit elektrischem Antrieb ausgestattet, die andere Hälfte mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Besucher können vom 14. bis 16. Juni 2019 die Testrennen und Geschicklichkeitsparcours beobachten.

Zum ersten Mal wird das VDI Racing Camp OWL über drei Tage veranstaltet. Rund 500 Studierende gehören zu den 23 Teams von Hochschulen aus allen Bundesländern, die ab Donnerstag, 13. Juni anreisen und in Zelten am Bilster Berg campieren werden. Studentinnen und Studenten aus den Bereichen Maschinenbau, Mathematik, Elektronik und Betriebswirtschaft fiebern nach monatelanger Arbeit dem Sommer-Camp entgegen. In fachübergreifenden Teams haben sie an ihrer Hochschule eigenverantwortlich und selbstorganisiert komplett neue, einsitzige Rennwagen entwickelt und als Prototyp realisiert. Jetzt können sie die Ergebnisse ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit präsentieren und ausprobieren. Die flachen, schnellen Flundern auf breiten Reifen sind mit Fahrzeugteilen aus Carbon und anderem leichten, langlebigen oder recyclingfähigen Material gebaut.

Das VDI OWL Racing-Camp bietet am Bilster Berg beste Trainingsbedingungen. Hier können die Boliden auf Herz und Nieren, auf Antriebskraft und Kurvenverhalten, Funktionsweise des Bordcomputers, Wendigkeit und Windschlüpfigkeit getestet werden. Unter den Zuschauerblicken werden Beschleunigungsrennen, Querbeschleunigungsparcours, Showfahrten und Handlingparcours absolviert. Dabei kommen unterschiedliche Klassentypen mit verschiedener Motortechnik zum Einsatz. Darüber hinaus werden Workshops zu Leichtbau oder Automatisiertem Fahren angeboten.

Mit dabei sind in diesem Jahr erneut auch Teams aus der Region: das UPBracing Team von der Universität Paderborn und das OWL Racing-team von der Hochschule OWL, (Standort Lemgo). Mit der Teilnahme am Bilster Berg bereiten sich die Teams für den internationalen Design-Wettbewerb Formula Student Germany am Hockenheimring vom 5. bis 11. August 2019 vor, wo neben der Leistungsfähigkeit und Qualität der Rennwagen auch die Finanzierungspläne bewertet werden. 

Das VDI OWL Racing-Camp für Hochschulteams startet am Freitag, 14. Juni 2019 im Bilster Berg Drive Ressort am Bilster Berg 1 in Bad Driburg und ist bis Sonntag täglich von 9.30 bis 16 Uhr für Publikum geöffnet. Der Eintritt ist frei, weitere Informationen und Anmeldung unter www.vdi.de/racingcamp

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news-9840 Tue, 11 Jun 2019 08:37:18 +0200 UPBracing Team baut leichtesten Rennwagen der Teamgeschichte https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/upbracing-team-baut-leichtesten-rennwagen-der-teamgeschichte/ Teamgeist, Schweiß und zahlreiche schlaflose Nächte – die Mühe hat sich gelohnt! Das UPBracing Team der Universität Paderborn hat seinen neuen Rennwagen, den PX219, der Öffentlichkeit vorgestellt. Das UPBracing Team besteht aus rund 60 aktiven Studierenden. Gemeinsam haben sie die letzten Wochen und Monate konstruiert, geplant und gefertigt, um den 13. Rennwagen der Teamgeschichte fertig zu stellen. Mit diesem treten sie am internationalen Konstruktionswettbewerb der Formula Student gegen internationale Konkurrenz an. Dabei hatte jede Baugruppe diese Saison vor allem ein Ziel: Das Gewicht des Rennboliden zu reduzieren und gleichzeitig die Zuverlässigkeit zu erhalten. Der zentrale Punkt war die erstmalige Entwicklung eines Hybridchassis, welches aus einem CFK Monocoque und einem Gitterrohrrahmen aus hochfestem Stahl besteht. Durch optimierten Lagenaufbau und die Verwendung neuer Materialien konnten am Chassis 12 kg im Vergleich zum Vollmonocoque im vergangenen Jahr eingespart werden. Durch das neue Chassis ergaben sich auch für die übrigen Baugruppen Möglichkeiten Gewicht einzusparen. Teamgeist, Schweiß und zahlreiche schlaflose Nächte – die Mühe hat sich gelohnt! Das UPBracing Team der Universität Paderborn hat seinen neuen Rennwagen, den PX219, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das UPBracing Team besteht aus rund 60 aktiven Studierenden. Gemeinsam haben sie die letzten Wochen und Monate konstruiert, geplant und gefertigt, um den 13. Rennwagen der Teamgeschichte fertig zu stellen. Mit diesem treten sie am internationalen Konstruktionswettbewerb der Formula Student gegen internationale Konkurrenz an. Dabei hatte jede Baugruppe diese Saison vor allem ein Ziel: Das Gewicht des Rennboliden zu reduzieren und gleichzeitig die Zuverlässigkeit zu erhalten.

Der zentrale Punkt war die erstmalige Entwicklung eines Hybridchassis, welches aus einem CFK Monocoque und einem Gitterrohrrahmen aus hochfestem Stahl besteht. Durch optimierten Lagenaufbau und die Verwendung neuer Materialien konnten am Chassis 12 kg im Vergleich zum Vollmonocoque im vergangenen Jahr eingespart werden. Durch das neue Chassis ergaben sich auch für die übrigen Baugruppen Möglichkeiten Gewicht einzusparen.

Die größte Gewichtsersparnis gelang der Baugruppe Aerodynamik. Hier konnten durch ein neu ausgelegtes Aeropaket und viele Jahre Erfahrung in der CFK Fertigung 24 kg eingespart werden. Weiterhin wurde in sämtlichen Baugruppen jedes Einzelteil betrachtet und analysiert, um weitere Einsparpotenziale ausfindig zu machen. Im Antriebsstrang konnten durch ein neu entwickeltes Spritsystem, eine neue Abgasanlage und Gewichtsoptimierungen am Motor eine Gesamtersparnis von 6 kg erzielt werden. Durch die Wahl einer kleineren Rad-Reifen-Kombination und den Umstieg auf einteilige Magnesiumfelgen konnten im Fahrwerk 5 kg, bei einer gleichzeitig besseren Performance, eingespart werden. Mit vielen weiteren Optimierungen wurde auf das große Ziel hingearbeitet.

Am Rollout kam dann die Stunde der Wahrheit: Nicht nur die Enthüllung des neuen Rennwagens im Audimax der Universität vor Sponsoren, Freunden und Familie, sondern auch die Bekanntgabe des Gewichts des PX219. Dieses war bis zu diesem Zeitpunkt nur dem technischen Gesamtleiter bekannt. Nach der Bekanntgabe war die Begeisterung groß: 172,85 kg und somit eine Reduzierung um 45,65 kg im Vergleich zum PX218.

Nun heißt es testen, testen, testen. Bis zu den Events in Ungarn, Österreich und am Hockenheimring in Deutschland soll der Wagen noch weiter optimiert und auf Zuverlässigkeit geprüft werden. Als gute Vorbereitung dient das öffentliche Testevent am Bilster Berg, welches am 15. und 16. Juni mit 20 weiteren Teams aus Deutschland stattfindet.

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news-9821 Thu, 23 May 2019 10:54:39 +0200 Neuer Sonderforschungsbereich an der Universität Paderborn: Rund 10 Millionen Euro für die Schlüsseltechnologie des Fügens https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/neuer-sonderforschungsbereich-an-der-universitaet-paderborn-rund-10-millionen-euro-fuer-die-schluessel/ An der Universität Paderborn ist mit „Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten“ ein neuer Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) auf dem Gebiet der Produktfertigung eingerichtet worden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Förderung in Höhe von rund 10 Millionen Euro ab Juli dieses Jahres bis Mitte 2023 bekannt gegeben. Das Forschungsprogramm, das federführend von der Universität Paderborn koordiniert wird, ist zusammen mit der Technischen Universität Dresden sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) als standortübergreifende Transregio-Initiative TRR 285 angelegt. Ziel des Projekts ist es, Fügbarkeit – als Schlüssel für effiziente Produktionsprozesse – an die zunehmende Vielfalt von Produkten durch unterschiedliche Werkstoffe und Bauweisen anzupassen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Leichtbau bewegter Massen. Mit der Optimierung der wirtschaftlichen Serienfertigung variantenreicher Produkte wird letztendlich auch die Rolle Deutschlands als Entwicklungs- und Produktionsstandort gestärkt. An der Universität Paderborn ist mit „Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten“ ein neuer Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) auf dem Gebiet der Produktfertigung eingerichtet worden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Förderung in Höhe von rund 10 Millionen Euro ab Juli dieses Jahres bis Mitte 2023 bekannt gegeben. Das Forschungsprogramm, das federführend von der Universität Paderborn koordiniert wird, ist zusammen mit der Technischen Universität Dresden sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) als standortübergreifende Transregio-Initiative TRR 285 angelegt. Ziel des Projekts ist es, Fügbarkeit – als Schlüssel für effiziente Produktionsprozesse – an die zunehmende Vielfalt von Produkten durch unterschiedliche Werkstoffe und Bauweisen anzupassen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Leichtbau bewegter Massen. Mit der Optimierung der wirtschaftlichen Serienfertigung variantenreicher Produkte wird letztendlich auch die Rolle Deutschlands als Entwicklungs- und Produktionsstandort gestärkt.

In insgesamt 16 Teilprojekten untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Methoden zur Wandlungsfähigkeit in den Bereichen Werkstoff, Konstruktion und Fertigung sowie zur Prognose und Auslegung der Fügbarkeit. „Langfristig soll damit eine flexible, übertragbare und branchenübergreifend anwendbare Auslegungsmethodik zur Verfügung stehen, die bereits im Vorfeld die Eigenschaften und Anforderungen bei neuen Fügeaufgaben genauestens prognostiziert“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut, der das Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) leitet und zugleich Sprecher des SFB/Transregios ist. Daneben sind an der Universität Paderborn die Fachgruppen für Angewandte Mechanik, Werkstoffkunde, Leichtbau im Automobil sowie Umformende und Spanende Fertigungstechnik beteiligt.

„Bei dem SFB sollen die Wechselwirkungen zwischen vorausgegangenen Fertigungsschritten und der Fügestellenbelastbarkeit erforscht werden, um darauf aufbauend Grundlagen zum Erreichen der Wandlungsfähigkeit des mechanischen Fügens zu schaffen”, so Meschut weiter.

Schwerpunkt der Paderborner Forscherinnen und Forscher ist der Bereich Leichtbauverbindungen in Hybridsystemen, die Energie- und Kosteneinsparungen für produzierende Unternehmen bedeuten.

Die Methodenentwicklung zur Fügbarkeit und darauf aufbauend die Erzielung der Wandlungsfähigkeit seien interdisziplinäre Aufgabenstellungen, die von den Fügetechnikinstituten alleine nicht zu lösen seien. „Nur in einem langfristig angelegten, standortübergreifenden Verbund der erforderlichen Fachdisziplinen ist das Forschungsziel Prognose- und Wandlungsfähigkeit mechanischer Fügeverfahren zu erreichen“, so Meschut.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-9819 Tue, 21 May 2019 12:36:27 +0200 Optimierungsbasierte Entwicklung von Hybridwerkstoffen https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/optimierungsbasierte-entwicklung-von-hybridwerkstoffen/ Neues Forschungsprojekt an der Universität Paderborn In einem neuen interdisziplinären Forschungsprojekt der Universität Paderborn, das Anfang Mai gestartet ist, wird die optimierungsbasierte Entwicklung von Hybridwerkstoffen erforscht. Langfristiges Ziel von „HyOpt“ ist es, den anforderungsgerechten Leichtbau mit verschiedenartigen Werkstoffen voranzutreiben. Dafür entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Toolbox, die dem Design neuer Hybridwerkstoffe dient. Diese besteht aus einer Softwarelösung sowie aus smarten und anpassungsfähigen Fertigungsprozessen, die für die Herstellung der Werkstoffe notwendig sind. Letztlich wird damit auch die Weiterverarbeitung zu Leichtbaukomponenten ermöglicht. Das Vorhaben, das ein Volumen von rund zwei Millionen Euro hat, wird bis April 2022 vom Land NRW und der EU aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Neues Forschungsprojekt an der Universität Paderborn

In einem neuen interdisziplinären Forschungsprojekt der Universität Paderborn, das Anfang Mai gestartet ist, wird die optimierungsbasierte Entwicklung von Hybridwerkstoffen erforscht. Langfristiges Ziel von „HyOpt“ ist es, den anforderungsgerechten Leichtbau mit verschiedenartigen Werkstoffen voranzutreiben. Dafür entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Toolbox, die dem Design neuer Hybridwerkstoffe dient. Diese besteht aus einer Softwarelösung sowie aus smarten und anpassungsfähigen Fertigungsprozessen, die für die Herstellung der Werkstoffe notwendig sind. Letztlich wird damit auch die Weiterverarbeitung zu Leichtbaukomponenten ermöglicht. Das Vorhaben, das ein Volumen von rund zwei Millionen Euro hat, wird bis April 2022 vom Land NRW und der EU aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

„Konkret geht es dabei um die Entwicklung von CAE – also rechnergestützten – Methoden und flexiblen Fertigungsprozessen zur Herstellung beanspruchungs- und umformungsgerechter Hybridwerkstoffe mit maßgeschneiderten Eigenschafen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Tröster, der an der Universität die Fachgruppe „Leichtbau im Automobil“ leitet. Unter Hybridwerkstoffen werden dabei Verbindungen aus faserverstärkten Kunststoffen und metallenen Dünnblechen verstanden, die eine Anpassung der Werkstoffeigenschaften ermöglichen.

Weiter Informationen finden Sie hier.

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news-9799 Thu, 02 May 2019 08:08:45 +0200 „Roboter im Kindergarten — zu früh dran?“ Vortrag von Matthijs Smakman über ethische Auswirkungen von sozialen Robotern am 16. Mai https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/roboter-im-kindergarten-zu-frueh-dran-vortrag-von-matthijs-smakman-ueber-ethische-auswirkungen-vo/ Können oder sollten soziale Roboter künftig Teil der frühen Bildung im Kindergarten sein? Darum dreht sich am Donnerstag, 16. Mai, um 19 Uhr der Vortrag „Roboter im Kindergarten — zu früh dran?“ von Matthijs Smakman von der Freien Universität Amsterdam. Können oder sollten soziale Roboter künftig Teil der frühen Bildung im Kindergarten sein? Darum dreht sich am Donnerstag, 16. Mai, um 19 Uhr der Vortrag „Roboter im Kindergarten — zu früh dran?“ von Matthijs Smakman von der Freien Universität Amsterdam. Der Vortrag in englischer Sprache mit Simultandolmetscher findet im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), Auditorium im Erdgeschoss, statt. Smakman wird auf die Potenziale, Grenzen und ethischen Auswirkungen von sozialen Robotern in der frühkindlichen Bildung eingehen. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Vortrag ist eine Kooperation von HNF, Fachgruppe Technik und Diversity im Maschinenbau und Institut für Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn.Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-9794 Wed, 24 Apr 2019 08:01:09 +0200 Deutscher Rechenzentrumspreis 2019 geht nach Paderborn - „WindCORES“-Projekt der WestfalenWIND IT GmbH mehrfach ausgezeichnet https://mb.uni-paderborn.de/nachricht/news/deutscher-rechenzentrumspreis-2019-geht-nach-paderborn-windcores-projekt-der-westfalenwind-it-gm/ Mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis werden zukunftsweisende und visionäre Technologien, die die Energieeffizienz von Rechenzentren steigern, sichtbar gemacht. Der DRZP gilt als ist die prestigeträchtigste Auszeichnung der Branche. Entsprechend groß war die Freude bei WestfalenWIND IT- Geschäftsführer Dr. Fiete Dubberke, als er jetzt bei der Preisverleihung die begehrte Trophäe in den Händen hielt. „Dass wir bei der ersten Teilnahme am DRZP zwei Mal nominiert wurden und gleich einen Sieg und einen zweiten Platz belegen, ist schon überwältigend – Dank an alle Unterstützer!“. Mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis werden zukunftsweisende und visionäre Technologien, die die Energieeffizienz von Rechenzentren steigern, sichtbar gemacht. Der DRZP gilt als ist die prestigeträchtigste Auszeichnung der Branche. Entsprechend groß war die Freude bei WestfalenWIND IT- Geschäftsführer Dr. Fiete Dubberke, als er jetzt bei der Preisverleihung die begehrte Trophäe in den Händen hielt. „Dass wir bei der ersten Teilnahme am DRZP zwei Mal nominiert wurden und gleich einen Sieg und einen zweiten Platz belegen, ist schon überwältigend – Dank an alle Unterstützer!“.

Der Deutsche Rechenzentrumspreis wurde in diesem Jahr in fünf Kategorien vergeben. In der Kategorie „Ideen und Forschungen rund um das Rechenzentrum“ wurde das neue Konzept „WindCORES++“ für Cloud Hosting als Sieger ausgezeichnet.

Bei dem innovativen Vorhaben arbeitet WestfalenWIND IT seit 2014 eng mit Dr. Gunnar Schomaker vom Software Innovation Campus Paderborn (SICP) und vielen Unterstützern zusammen. Das SICP, ein Joint Venture, ist eine Kooperation der Universität Paderborn mit dem Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) und Unternehmen der Region. „Ohne den Zugang zu dieser langjährigen Kooperation aus Wirtschaft und Wissenschaft wäre WindCORES gar nicht entstanden“, so Dubberke. In diesem Zusammenhang geht sein Dank auch an einen wichtigen Umsetzungspartner der ersten Pilotierung – die dtm.group. In der Kategorie „Ressourceneffiziente Rechenzentren“ belegt WestfalenWIND IT aus Paderborn mit dem Vorzeigeprojekt WindCORES den zweiten Platz, knapp hinter dem Vorreiter und Klassen-Primus Cloud & Heat Technologies.

Weiter Informationen finden Sie hier.

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