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Das LWF zu Gast beim 12. Doktorandenseminar Klebtechnik in Paderborn

Am 21. und 22.09.2021 fand das 12. Doktorandenseminar Klebtechnik statt. In diesem Jahr folgten 11 Doktoranden von sieben Universitäten und Fraunhofer-Instituten gemeinsam mit ihren Professoren und Gruppenleitern der Einladung des LWF nach Paderborn. Das LWF war durch Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut und die wissenschaftlichen Mitarbeiter Felix Beule, Nick Chudalla und Verena Aßmuth vertreten.

Während der zweitägigen Veranstaltung präsentierten die angehenden Doktoren ihre Forschungsthemen rund um die Klebtechnik. Sowohl grundlagenorientierte als auch anwendungsrelevante Themen bildeten ein ausgewogenes und interessantes Programm. Eröffnet wurde das Doktorandenseminar mit zwei Vorträgen zur Thematik Schnellhärtung von Klebstoffen, u.a. in künstlichem Meerwasser. Ebenso wurden am ersten Tag unter dem Aspekt Monitoring die Zustandsüberwachung von Klebverbindungen mittels Polymer-Optischer-Fasern sowie der Einsatz von mikroverkapselten thermoregulierenden Phasenwechsel-materialien für den Einsatz in Klebstoffen thematisiert.

Der zweite Veranstaltungstag wurde eröffnet mit Vorträgen zur Modellierung und Simulation von Klebverbindungen, u.a. mit Beiträgen zum Delta-Alpha-Effekt, zur numerisch unterstützten thermografischen Untersuchung von Klebverbindungen, zur Lebensdauer-prognose unter Berücksichtigung des Mittelspannungseinflusses und zur Langzeitfestigkeit von Stahlklebverbindungen unter hygrothermo-mechanischer Belastung. Des Weiteren befasste sich die Nachmittagssession mit klebtechnischen Anwendungen im Fahrzeugbau. Neben Untersuchungen zum effizienten Lösen von Klebverbindungen in der Fahrzeuginstandhaltung wurden Untersuchungen zum elementaren Kleben im Karosseriebau mittels epoxidharz-basierter Hoch-Tg-Klebstoffe präsentiert. Beendet wurde das Doktorandenseminar mit einem Vortrag zur Abscheidung von Barriereschichten auf Weich-PVC mittels Atmosphärendruck-Plasmapolymerisation für eine langzeitstabile, haftfreundliche Oberfläche.

Durch die regen Diskussionen mit den renommierten Fachleuten während der zwei Tage entstanden wertvolle Impulse für die weiteren Arbeiten der Doktoranden. Neben dem fachlichen Austausch stand das persönliche Kennenlernen im Fokus der Veranstaltung.
Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung durch die DECHEMA e. V.

Gastgeber des nächsten Doktorandenseminars wird das Institut für Füge- und Schweißtechnik der Technischen Universität Braunschweig unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Klaus Dilger sein.

Die Universität der Informationsgesellschaft