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Materialeigenschaften

Pyknometer - Multivolume Micromeritics 1305

Probenvolumen0,5 - 150 cm3

Prinzip: Das Gaspyknometer der Firma Micromeritics dient zur schnellen Bestimmung der Reindichte von trockenen Pulvern (wie z.B. Ruß, Metallpulver, Farbstoffen) und Feststoffen (wie z.B. Metalloxide, Aktivkohle, Keramik, Koks, Pharmazeutika). Alle Einstellungen, sowie der Betrieb und die Auswertung werden manuell vorgenommen. Dabei können mit drei verschiedenen Probenkammern Probevolumina zwischen 5 cm³ und 150 cm³ untersucht werden. Das Gerät arbeitet nach dem Prinzip der Gasverdrängung. Dabei wird die verwendete Probenkammer mit Gas gefüllt (vorzugsweise Helium), welches nach dem Öffnen eines Ventils in ein für jede der drei Kammern exakt definiertes Expansionsvolumen strömt. Mit dem daraus resultierenden Druckabfall ist es möglich, das Probevolumen und somit die gesuchte Dichte des Feststoffes zu bestimmen. Die Genauigkeit des ermittelten Ergebnisses beträgt ± 0,2 % des gesamten Messbereichs.

KontaktDr.-Ing. Steffen Jesinghausen

Jenike Scherzelle

Technische DatenScherzellendurchmesser: 92 mm; Schergeschwindigkeit: 1,2 mm/min

Prinzip: Die Jenike-Scherzelle dient zur Bestimmung der Fließeigenschaften von Schüttgütern und Pulvern. Nach dem Einfüllen in die Scherzelle wird das Pulver beim Anscheren durch Belastung mit einer Normalspannung und translatorischer Verschiebung zuerst in einen stationären Zustand gebracht um reproduzierbare Bedingungen herzustellen. Anschließend wird die Probe durch eine geringere Normal- und eine Schubkraft bis zum Bruch belastet (Abscheren). Aus den ermittelten Messwerten können die Fließeigenschaften des Pulvers, wie Fließfähigkeit und Kohäsion, in Abhängigkeit der Schüttdichte berechnet werden.

KontaktDipl.-Ing. Steffen Jesinghausen

Instron 5569 EH Universalprüfmaschine

MessbereichLast bis 50 kN, Prüftemperatur -100 – 350 °C, Videodehnungsaufnehmer

Prinzip: Materialproben werden durch eine translatorische Bewegung des Prüfwerkzeugs einer Zug-, Druck- oder Biegebelastung ausgesetzt. Die Weg-Zeit-Daten werden üblicherweise in Spannungs-Dehnungs-Verläufe umgerechnet. Auch die Prüfung von Sondergeometrien, z.B. für Weiterreißversuche oder Relaxations- und Kriechversuche sind möglich.

KontaktStefan Josupeit, M.Sc.

Die Universität der Informationsgesellschaft