Bran­chen­tref­fen der Kunst­stoff­tech­nik an der Uni­ver­si­tät Pa­der­born

Die Kunststofftechnik Paderborn (KTP) an der Universität Paderborn war am 16. April 2026 Treffpunkt für 25 Vertreterinnen und Vertreter der Kunststoffbranche aus Ostwestfalen-Lippe. Das Netzwerk Kunststoffe in OWL e.V. hatte zum Branchentreffen eingeladen.

Nach der Begrüßung und Einleitung durch Oliver Hülsmann, Geschäftsstellenleiter von Kunststoffe in OWL, hieß Prof. Dr.-Ing. Elmar Moritzer die Gäste willkommen. In seiner Vorstellung der Kunststofftechnik Paderborn zeichnete er ein anschauliches Bild der Arbeit am KTP, das gemeinsam von ihm und Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner geleitet wird. Das KTP verbindet Forschung, Lehre und industrielle Zusammenarbeit und arbeitet unter anderem in den Bereichen Extrusion, Spritzgießen, Fügen von Kunststoffen sowie Materialcharakterisierung.

Im Anschluss stellte Oberingenieur Dr.-Ing. Dennis Kleinschmidt die Möglichkeiten für Forschungsvorhaben und Kooperationen zwischen Industrie und dem KTP vor. Dabei wurde deutlich, wie eng wissenschaftliche Entwicklung und die Sicht für industrielle Praxis am Standort Paderborn verzahnt sind.

Einen fachlichen Impuls setzte Jan Landgräber mit seinem Vortrag zum Thema „Verbesserung des Einzugsverhaltens nicht aufbereiteter Rezyklate“, der bei den Teilnehmenden auf großes Interesse stieß und eine lebhafte Diskussion anregte. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie wichtig der direkte Austausch innerhalb der Branche ist, um aktuelle Herausforderungen und neue Lösungsansätze, insbesondere im Themenkomplex Nachhaltigkeit und Recycling, gemeinsam zu diskutieren.

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten die Gäste bei einem Rundgang durch die Verarbeitungs- und Prüflabore des KTPs praxisnahe Einblicke in die technische Ausstattung und die laufenden Arbeiten vor Ort. Mitarbeitende des KTPs standen an den Maschinen für Fragen zur Verfügung und erläuterten Verfahren, Versuchsaufbauten und Anwendungsmöglichkeiten. Bei einem anschließenden Imbiss und Getränken wurde der fachliche Austausch in angenehmer Atmosphäre fortgesetzt. So bot das Branchentreffen nicht nur spannende Einblicke in Forschung und Entwicklung, sondern vor allem auch eine wertvolle Plattform für Vernetzung und Kooperation in der Kunststofftechnik.