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| Pressemitteilung

dSpace-Preis für beste Dissertation 2020 an Dr.-Ing. Christian Dammann

Die Fakultät für Maschinenbau hat am 24. Juni die beste Doktorarbeit mit dem dSPACE-Preis geehrt. Ausgezeichnet wurde die beste Dissertation der Fakultät, die Dr.-Ing. Christian Dammann 2020 mit der Bestnote „summa cum laude“ abgeschlossen hat. Sein Thema war die Charakterisierung und Modellierung von Kunststoffen, sogenannten Thermoplasten und Duroplasten.

Der Dissertationspreis, der mit 1000 Euro dotiert ist, wird von der Firma dSPACE vergeben, in diesem Jahr vertreten durch den Vice President Corporate Communications von dSPACE, Bernd Schäfers-Maiwald. Der hatte sich vor Preisverleihung etwas Besonderes ausgedacht: Er bat den Preisträger, die Erkenntnisse und den Nutzen seiner Forschung allgemeinverständlich darzustellen – ähnlich einem Science Slam. Nach einer kurzen und präzisen Darstellung von Dammann bestätigte Schäfers-Maiwald, dass er ihn mit seinen Ausführungen absolut überzeugt habe. Außerdem zeigte er sich beeindruckt von Dammanns Werdegang: „Von einem Technomathematik-Studium an der Universität Paderborn über die Promotion zu einem Top Job bei BASF – wer diesen Preis bekommt, möge bitte aber des Öfteren über die IT Stadt Paderborn und die Paderborner Universität sprechen!“

Prof. Dr.-Ing. Werner Homberg, Prodekan der Fakultät für Maschinenbau, freut sich über Dammanns Lob zu den exzellenten Betreuungsbedingungen an seiner Fakultät. „Unsere Professorinnen und Professoren sind für die Studierenden immer ansprechbar und wir freuen uns natürlich auch, wenn wir so eine positive Rückmeldung bekommen, dann haben wir als Hochschullehrer offensichtlich nicht alles falsch gemacht.“
 

Zur Person Dammann:

Der gebürtige Bielefelder wollte Technomathematik studieren und entschied sich dabei für die Universität Paderborn, weil er von der besonders guten Betreuungsrelation dort gehört hatte. „In meiner Dissertation habe ich mich mit experimenteller Charakterisierung und mathematischer Modellierung von verstärkten Kunststoffen beschäftigt. Im Rahmen der Fragestellung, Polycarbonat-Strukturen als Mono-Komposit leichter und belastbarer zu machen und dennoch die Recyclingmöglichkeit zu erhalten, wurde ein spezielles Konzept entwickelt. Es ermöglicht die Materialmodellierung und dazu passende Experimente. Das Modell habe ich dann implementiert, um es in professioneller Simulationssoftware verfügbar zu machen. Seit mittlerweile drei Jahren bin ich bei der Firma BASF im Forschungs- und Entwicklungs-Bereich beschäftigt, in dem es um Bauteilsimulation und Materialcharakterisierung geht. Ich programmiere und bin gleichzeitig auch direkt in Labor-Experimente eingebunden.“ Dammann blickt gern auf seine Studienzeit in Paderborn zurück. „Mein damaliger Mentor gab mir zu Studienbeginn einen flexiblen Studienablaufplan an die Hand, mit dem ich die Bereiche auswählen konnte, die ich für eine gerichtete fachliche Entwicklung benötigte. Bei mir ging es in Richtung numerischer Mathematik, der Implementierung numerischer Verfahren, also der Basis für Computersimulationen. Ich weiß nicht, ob ich meinen Weg an einer anderen Uni mit einem starren Studiengang so hinbekommen hätte.“

Der Titel seiner Dissertation lautet: “Experimental characterization and constitutive modeling of reinforced thermoplastic and thermosetting materials“

Die Universität der Informationsgesellschaft